Spielberichte

2:1-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Zwickau

Zwickau. Naxch der Niederlage gegen Görlitz in der Vorwoche reisten die FFC-Frauen gestern zum Tabellenschlusslicht DFC Westsachen Zwickau. Schon im Hinspiel keine schlechte Mannschaft und das erwartete die Truppe von Marcus Tittel auch an diesem Sonntag. Wacker kam gut ins Spiel – Balleroberung im Mittelfeld und dann ging die Fuhre für Jessica Kniza ab – diese markierte bereits nach vier Minuten das 1:0. Danach lehnten sich die Gäste etwas zurück – Zwickau kam besser ins Spiel, vor allem über die rechte Angriffsseite – die Wacker-Abwehr hatte alle Hände voll zu tun. Immer wieder tauchten die Gastgeber vor dem Tor von Sandra Felber auf, die am heutigen Tage mit einer sehr konzentrierten und starken Leistung auftrumpfte. Im 1:1 gegen die schnelle DFC-Spitze behält sie die Oberhand. Im Gegenzug hatte Wacker noch Chancen, doch die Pässe in die Schnittstelle ließen den Linienrichter oft die Fahne heben… sehr oft eine Milimeterentscheidung. Mit einem 1:0 ging es damit in die Pause – nach der Halbzeit legte Zwickau vor. Mit einem Spielzug durch die Mitte sag die FFC-Defensive schlecht aus – auch Hüterin Sandra Felber konnte nichts mehr machen: 1:1 nach 56. Minuten. Wacker merkte jetzt, dass wieder etwas zu tun ist. Einen wunderschönen langen Ball in den Rücken der DFC-Abwehr verwandelte Kniza mustergültig – leider pfiff der Schiedsrichter auch das Tor zurück. Nach 63. Minuten klappte es aber dann: Kopfballverlängerung Beck, Weiterleitung Anne Keil auf Jessica Kniza, die das 2:0 markierte. Zwickau gab sich nicht auf, versuchte weiter munter nach vorne zu spielen. Sandra Felber fischt noch überragend einen Freistoß aus dem Toreck – und kann den Winkel für die alleine auf sie zulaufende DFC-Spielerin so gut vergrößern, dass der Ball links am Tor vorbeitrudelt. Somit heißt es am Ende: 2:1 für die Leipzigerinnen. In der kommenden Woche reisen die Frauen aus Heidenau in den Mariannenpark. Anstoß ist 14 Uhr.

Gute Besserung an Sarah, die leider nach 30. Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

FFC mit: Felber, Dahech, Zurbuchen (30. S. Morgenstern), Schöne, M. Morgenstern, Beck, Keil, Thurner, Maier, Kniza, Wilke (66. Döring)

3:0-Niederlage auf heimischen Platz

Leipzig. Mit Silesia Görlitz hatten die Leipzigerinnen vom 1. FFC Wacker heute eine Spitzenmannschaft im Mariannenpark zu Gast. Dementsprechend begann das Spiel auch bissig von beiden Seiten. Noch im Hinspiel konnten die FFC-Frauen die Punkte aus Görlitz entführen, die Gäste wollten eben dies auch hier tun. Die Platzbesitzerinnen kamen gut ins Spiel und versuchten sich von Beginn an in die Partie zu kämpfen. Silesia wehrte sich und spielte immer wieder gefährliche Bälle ins Abwehrzentrum von Liza Dahech. Dort lauerte die schnelle und ballgewandte Natalia Makowska – beste Görlitzer Torschützin mit aktuell 23 Treffern – und sie markierte auch in der 14. Minute das 1:0. Liza Dahech hatte den Ball eigentlich schon am Fuß und Hüterin Sandra Felber rauschte im Herauslaufen leider vorbei. Wacker versuchte es weiter, kam allerdings in Hälfte eins nicht gut ins Umschaltspiel. Wieder ein Befreiungsschlag aus den Tiefen der Görlitzer Abwehr und wieder ist es Makowska, die sich überaus körperbetont an Abwehrspielerin Nadine Trotz vorbeischiebt – hier hätte die Schiedsrichterin auch auf Stürmerfoul entscheiden können – aber gut, der Ball landete final im Tor. Mit einem 2:0 ging es die Halbzeit. Nach der Pause spielte Wacker viel konzentrierte und mit guten Ballstafetten. Eine Beck-Ecke landete bei Maier auf dem Kopf – der präzise Kopfball wird um haaresbreite noch durch Silesia-Hüterin Superson von der Linie gekratzt. Das Spiel gewann nun wieder an Fahrt – auch Silesia hatte Chancen, scheiterte aber vor dem Felber-Tor am eigenen Unvermögen. Die Mariannenparklerinnen im Gegenzug nicht zingend genug im Strafraum – Freistöße und Torschüsse landeten heute links und rechts neben dem Tor. Nach einem schönen Diagonalball von Nadine Trotz schlich sich Maier in die Schnittstelle der Abwehr, konnte den Ball auch kontrollieren, leider war der Torschuss am Ende zu harmlos. Im Gegenzug zeigte die heute unter Beobachtung stehende, vermutlich etwas aufgeregte Schiedsrichterin auf der anderen Seite auf den Punkt – einen Elfmeter, den man geben kann. Am Ende stehen die Wacker-Frauen mit leeren Händen da – gut mitgespielt, am Ende doch etwas zu hoch verloren… in der kommenden Woche fahren die Frauen nach Zwickau, Anstoß ist 14 Uhr.

FFC mit: Felber, Dahech, Trotz, Schöne, M. Morgenstern, Beck, Keil (65. S. Morgenstern), Zurbuchen, Maier, Kniza, Wilke (65. Wache)

1:0-Erfolg gegen die Straßenbahnerinnen

Leipzig. Im Nachholspiel erwarteten die FFC-Frauen gestern Abend die Fußballerinnen der SG LVB. Das Match begann respektvoll und gleich zu Beginn merkte man – hier ist Feuer drin. Beide Mannschaften spielten körperebetont und schenkten sich nichts. Die Gäste der LVB kamen zu Beginn besser in die Ballkombinationen, Wacker konnte sich aber fangen und verbuchte die erste Torchance durch Jessica Kniza – leider landete der Ball am linken Pfosten und sprang der Torhüterin danach in die Arme. Die Straßenbahnerinnen versuchten ihren Spielaufbau immer wieder über die wendige Vogg, im letzten Drittel fischte gestern aber Liza Dahech als zentrale Abwehrspielerin alles weg. Nach einem Keil-Pass in die Tiefe startete wieder Jessica Kniza durch – im 1:1 mit der Hüterin scheiterte sie und setzte den Ball knapp über die Querlatte. Wacker war weiterhin nach Eckbällen gefährlich, LVB nach Freistößen – so ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach der Halbzeit drehte Wacker dann auf. Nach einem Eckball kommt Annegret Wilke mustergültig zum Kopfball – der Ball kann in letzter Sekunde noch von LVB-Abwehrspielerin Ullmann von der Linie gekratzt werden. Im Gegenzug landete ein Schuss der LVB links neben dem Tor von Sandra Felber. Dann folgte ein klasse Spielzug: Liza Dahech spielt den Ball in die Mitte, Nadja Beck drehte auf – schickte die schnelle Jessica Kniza in den Lauf vorbei an der Viererkette, die den Ball an LVB-Hüterin Schuhmann nur noch ins Netz schieben brauchte (78.). Der FFC blieb nun konzentriert, ließ bis auf eine Chance nichts mehr zu – Sandra Felber konnte den Ball in letzter Sekunde vor der heranlaufenden Vogg festhalten. Die Mariannenparklerinnen hatten selber noch Chancen, aber am Ende blieb es bei einem verdienten 1:0-Erfolg im Mariannenpark. In der kommenden Woche erwarten die FFC-Frauen Silesia Görlitz im Mariannenpark. Anstoß ist bereits 13 Uhr.

FFC mit: Felber, Dahech, Trotz, Schöne, Thurner, Beck, Keil, Zurbuchen, Maier
Kniza (80. Döring), Wilke (70. Fischer)

Elfmeter entscheidet Spiel – Wacker zurück auf Platz 4

Leipzig. Am vergangenen Sonntag kamen die Gäste von Eintracht Leipzig Süd in den Mariannenpark. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften unentschieden – die Gastgeberinnen hatten sich nach der Niederlage in der Vorwoche viel vorgenommen. Diese kamen gut ins Spiel – die neu formierte Abwehr um Monique Zimmermann zeigte sofort Präsenz. Im Mittelfeld konnte Offensivspielerin Anne Keil immer wieder Akzente setzen und die beiden Außenspielerinnen Lena Wache und Katharina Maier in Szene bringen. Selber hatte sie nach einem Eckball eine Direkabnahme, die fast den Weg ins Tor gefunden hätte. Wacker kombinierte sich nun meist bis ins letzte Drittel – die vielbeinige ELS-Abwehr aber vereitelte die Tempovorstöße von Knipserin Jessica Kniza. Nach einer Flanke von Maier versuchte die ELS-Abwehrspielerin den Ball aus dem Strafraum zu klären und traf dabei den Fuß von Nadja Beck – der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Diese trat selber an und brachte ihre Mannschaft zur Halbzeit in Führung. „Wir müssen hier weiter dran bleiben – hier ist noch nichts gewonnen“, motivierte FFC-Trainer Marcus Tittel seine Mannschaft zu Halbzeit. Nach der Pause brachte ELS frische Kräfte und das machte sich auch auf dem Feld bemerkbar. Die schnelle Stephanie Winkler hatte noch die beste Chance, konnte das Leder aber nicht im Tor von Wacker-Hüterin Sandra Felber unterbringen. Freistöße und Nicklichkeiten prägten fortlaufend das Spiel – die FFC-Kickerinnen brachten dies aber über die Zeit – zum Glück, denn beim letzten Freistoß standen gleich vier ELS-Spielerinnen im Abseits. In dieser Woche reisen die Wacker-Frauen zum Chemnitzer FC. Anstoß ist 14 Uhr.

FFC mit: Felber, Zimmermann, Trotz, Thurner, Beck, Schöne, Wache (55. Baake), Keil (90. Fischer), Kniza, Wilke (55. Zurbuchen), Maier

War ein knappes Ding gegen RB Leipzig 😉 13:0 am Gontardweg…

Leipzig. Heute bleibt leider nicht sehr viel zu sagen… außer: Bis zur 17. Minute hielten wir stand, RB spielt schnell, zweikampfstark, zielorientiert – wir hatten im ganzen Spiel eine Riesenchance durch Mo und zwei Minichancen durch Jessi – alles in allem eine Nummer zu groß für uns. Lisa Baake macht ihr erstes Spiel für uns – Willkommen im Team 🙂 Die Auflistung der Tore finden sich bei fussball.de

Nächste Woche erwarten wir 14 Uhr ELS im Mariannenpark – sicher mehr auf Augenhöhe…

FFC mit: Felber, M. Morgenstern, Zimmermann (46. Döring), Thurner, Beck, Schöne, Wache, Zurbuchen, Keil, Kniza (46. Wilke), Maier (62. Baake)

Was für ein Kracher – 4:2 in Johannstadt nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung

Ostragehege. Einen 4:2-Erfolg konnten die FFC-Frauen heute aus Dresden mitbringen. Trainer Marcus Tittel standen zu Spielbeginn leider nur 11 Spielerinnen zur Verfügung – und zur Vorwoche fehlten Maier, Scholz, S. Morgenstern, Dahech und Zimmernann. Dafür rückte Nadine Trotz wieder auf die angestammte linke Abwehrseite, Larissa Thurner ins Zentrum und Anne Keil in die offensiven Mittelfeldposition. Lena Wache beackerte die rechte Bahn, Allrounder Sophie Schöne komplette die Abwehr um Mandy Morgenstern. Das Spiel begann verhalten, Johannstadt bemühte sich den Ball in den eigenen Reihen zu halten, Wacker hielt gut mit und spielte mit breiter Brust auf. Die erste Chance hatte Stürmerin Jessica Kniza nach einem schnell ausgeführten Freistoß – die Johannstädter Hüterin war aber auf dem Posten und konnte die Hände rechtszeitig nach oben reißen (20.). Wacker spielte auf dem Kunstrasenplatz im Ostragehege geduldiges Kurzpassspiel – die Bälle in die Tiefe steckte heute Anne Keil. Die Gastgeberinnen waren keineswegs ungefährlich, Abwehrzentrale Mandy Morgenstern war aber auf ihrem Posten und konnte die Angriffe unterbinden. Zur Halbzeit stand es 0:0 – FFC-Trainer Marcus Tittel ermutigte die Mannschaft jetzt spielerisch am Ball zu bleiben. Nach er Pause dann Freistoß über links – Nadja Beck tritt den Ball in den Strafraum, der Ball wird abgefälscht, Jessica Kniza steht richtig und köpft zur verdienten Führung ein (52.). Johannstadt ließ sich davon nicht beeindrucken, konterte mit einem Doppelschlag. Ein Ball aus dem Mittelfeld erreichte die schnelle und robuste Anne Waldhauer, die in der 56. und 60. Minute der FFC-Abwehr keine Chance lässt. Die Mariannenparklerinnen steckten den Kopf aber nicht in den Sand – nach einem klasse Pass von Anne Keil netzt Jessica Kniza zum Ausgleich ein (63.). In der 78. Minute verlängert Nadja Beck einen Abschlag von Sandra Felber mit dem Kopf – wieder ist es Kniza, die zur 3:2-Führung einschiebt. Den Schlusspunkt setzt ebenfalls die Stürmerin, die nach einem Mittelfeldschlenzer von Beck den Ball mustergültig im Tor unterbringt. Johannstadt bemühten sich zum Ende, kam aber nicht mehr heran. Damit entführen die FFC-Frauen die drei Punkte aus der großen Stadt und spielen in zwei Wochen gegen RB Leipzig. Anstoß am Gontardweg ist 14 Uhr.

FFC mit: Felber, M. Morgenstern, Trotz, Thurner, Beck, Schöne, Wache, Zurbuchen, Keil, Kniza, Wilke

Den Frust von der Seele geschossen – 4:1 gegen Dresden-Rähnitz II

Leipzig. Nach der bitteren Niederlage letzte Woche strafften sich die FFC-Frauen am vergangenen Sonntag und konnten ihr Heimspiel gegen die Gäste aus Dresden mit 4:1 (1:0) gewinnen. Das Spiel begann munter auf dem sehr unebenen Rasen, Wacker drückte und versuchte flach in die Räume zu kombinieren. Die Abwehr um Frauke Scholz musste Trainer Marcus Tittel an zwei Stellen umbauen. Sophie Schöne rückte auf die rechte Abwehrseite, Sarah Zurbuchen rückte auf links. Rähnitz II hielt gut dagegen und setzte ebenfalls Akzente in die Spitze. Nach einem Flügellauf von Katharina Maier passt diese den Ball mustergültig in die Mitte. Sturmspitze Annegret Wilke drückte den Ball passgenau über die Linie und damit die wichtige 1:0-Führung für die Mariannenparklerinnen. Die hatten nun Lunte gerochen und wollten nachlegen. Mehrere gute Freistoßsituationen gab das Spiel her, leider konnte Nadja Beck keinen davon im Tor unterbringen. Die beste Chance hatte Stürmerin Jessica Kniza noch in Hälfte eins – nach einem flachen Freistoß in den Rücken der Rähnitz-Abwehr erwischte sie den Ball allerdings nicht satt, sodass dieser noch abgewehrt werden konnte. Trainer Marcus Tittel ermahnte die Mannschaft in der Halbzeitpause jetzt weiterzumachen und Tore nachzulegen. Das setzte die Mannschaft in Hälfte zwei auch gut um. Da Frauke Scholz nach einer Knöchelverletzung das Spielfeld zur Halbzeit verlassen musste, konnte Monique Zimmermann nach 1,5 Jahren ihr Comeback in der Mannschaft feiern. Und das schlug ein wie eine Bombe: Mit einem satten Distanzschuss trifft sie in der 71. Minute zur 2:1-Führung. Jessica Kniza legt das 3:1 (73.) gleich zwei Minuten später oben drauf. Wacker verlor nun kurz die Konzentration – nach einem verlorenen Ball im Mittelfeld steckte die Rähnitzer Spielerin den Ball in die Tiefe – Fortuna-Stürmerin Fiala ging dem Ball nach und stibizte ihn an Hüterin Sandra Felber vorbei ins Tor (76.). Wacker ließ nun im Gegenzug viele gute Möglichkeit liegen. Dennoch: Den Schlusspunkt setzte die in der Landesliga führende Torschützin. Nach einer guten Kombination steht es in der 89. Minute dann völlig verdient 4:1 für die Leipzigerinnen. Am Sonntag steht das Auswärtsspiel in Johannstadt an. Anstoß ist 14 Uhr am Käthe-Kollwitz-Ufer.

FFC mit: Felber, Scholz (46. Zimmermann), Dahech, Beck, Maier, Schöne, S. Morgenstern, Wache, Zurbuchen, Kniza, Wilke (69. Keil)

Ärgerliche Niederlage nach Winterpause

Chemnitz. Mit einer herben und unnötigen Niederlage kam die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig heute aus Chemnitz zurück. Durch die kalten Temperaturen wurde das Spiel zu Eiche Reichenbrand verlegt – das Spiel begann damit pünktlich bei sonnigem Wetter auf dem Kunstrasen. Hier ging es heute heiß her, das bekamen die Wacker-Spielerinnen von Anfang an zu spüren. Die Zweikämpfe waren ruppig, jeder Ball wurde hart umkämpft. Die Gäste aus Leipzig hatten zu Beginn mehr vom Spiel, Herold verteidigte bissig und schlug dann Ball meist lang nach vorne. Stephanie Morgenstern hatte nach guter Vorarbeit die erste Riesenchance, scheiterte aber im Eins gegen Eins gegen die Hüterin. Im Gegenzug hatte Frauke Scholz die Abwehr mit Nadine Trotz und Liza Dahech gut im Griff. Wenige Minuten später hatte dann Knipserin Jessica Kniza das 1:0 auf dem Fuß – aus spitzem Winkel scheiterte sie aber ebenfalls an der lange auf der Linie stehende Herolder Torhüterin. Schade – das waren zwei Riesenchancen, um hier in Führung zu gehen. Mit einem Unentschieden ging es in die Pause. Nach der Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel, drückten Wacker tief in die eigene Hälfte. Nach einem Eckball – der leider keiner war – kam Herold dann zum 1:0, nachdem der Ball durch den gesamten Strafraum an den langen Pfosten trudelte. Wacker nun bemüht den Rückstand aufzuholen, aber das flache, schnelle Kurzpassspiel ließ heute zu wünschen übrig. Nach einer guten Kombination über Kniza und Maier hatte die eingewechselte Anne Keil das 1:1 noch auf dem Fuß, setzte sich wunderbar durch, der Ball landete allerdings um Zentimeter über dem Tor. Wenige Minuten später war Schluss – eine unglückliche Niederlage gegen einen Gegner, der fussballerisch nicht glänzte, sondern einfach das Quäntchen mehr Fortune nach der langen Winterpause hatte. Nächste Woche kommt die Mannschaft von Dresden-Rähnitz II in den Manriannenpark, Anstoß ist wie gewohnt 14 Uhr.

FFC mit: Felber, Scholz, Trotz, Dahech, Beck, Maier, Schöne, S. Morgenstern (58. Keil), Wache (46. Zurbuchen), Kniza

3. Advent: Geschenke aus Leipzig

Mariannenpark. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig kamen am heutigen Sonntag nicht über ein 1:1 gegen die Gäste vom TSV Spitzkunnersdorf hinaus. Das Spiel begann gleich mit Tempo, spielte sich aber im Mittelfeld ab. Die Gäste immer wieder mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte – Wacker fand sich auf dem schweren, sandigen Geläuf zunächst schwer zurecht. Kombinationen über die Außenspielerinnen waren ein gutes Mittel, leider verfingen sich die Bälle immer wieder im zentralen Abwehrbollwerk von Spitz. Eine gute Möglichkeit nach einem Eckball hatte Katharina Maier. Leider konnte Sie nicht genug Druck auf den Kopfball geben. Kurz vor der Halbzeit hatte Wacker mehr vom Spiel und drückte auf das Spitz-Tor. Leider kam nichts zählbares dabei raus. Spitz war nur nach einem Freistoß gefährlich, der landete aber über dem Tor. Nach der Pause wollten die Mariannenparklerinnen endlich ein Tor vorlegen. Nach einem Pass auf Jessica Kniza läuft diese auf die Spitz-Hüterin alleine zu, die in allerhöchster Not den Ball noch klären konnte. Jetzt war Betrieb drin – Handspiel Spitz kurz vor dem Strafraum. Frauke Scholz trat an und versenkte den Ball unhaltbar über die Mauer ins Netz (67.). Wacker nun mit Aufwind versuchte das von vielen harten Zweikämpften geprägte Spiel zu kontrollieren. Nur kurze Zeit später Freistoß Spitz bei 20 Metern. Der Ball prallt an die Latte und die komplette Wacker-Mannschaft im Winterschlaf – Spitz läuft nach und schiebt zum 1:1 (76.) ein. Ärgerlich! Die Bemühungen zum Ende der zweiten Halbzeit ließen die Platzbesitzerinnen nicht mehr auf die Siegerstraße kommen. Somit endet das letzte Heimspiel für 2016 mit einem 1:1. Nun heißt es Winterpause, Kräfte sammeln und dann zur Rückserie wieder angreifen. Die Liga ist und bleibend spannend (abgesehen von RB 😉 ).

Leistungsgerechtes Untentschieden

Mariannenpark. Mit einem 0:0 gegen den Bischofswerdaer FV verließen am heutigen Sonntag die FFC-Frauen den Rasenplatz im Mariannenpark. Die Gäste begannen mit viel Druck – Anstoß, Diagonalball, erste Chance. Wacker rüttelte sich wach und kämpfte sich in die Partie. Ersatzhüterin Sandra Felber war auf dem Posten. Die vielbeinige Abwehr von Bischofswerda machte es den FFC-Stürmerinnen Zurbuchen und Kniza schwer. Die Gäste spielten viele lange Bälle, sodass sich der Ball in der ersten Halbzeit selten flach am Boden befand. Die Gäste hatte in der ersten Hälfte etwas mehr vom Spiel, auch die erste Chance nach einem Freistoß gehörte nach dem Pausentee gehörte Bischofswerda. Danach zeigte Wacker endlich, dass es auch kämpferisch und spielerisch geht. Nach harten Zweikämpften im Mittelfeld steuert Jessica Kniza auf das BFV-Tor zu – leider trifft sie den Ball nicht satt und die Hüterin kann ihn kurz abwehren. Im Nachschuss war der Winkel für Sie dann zu spitz (73.). Die Gäste schwammen in diesen Minuten – die Platzbesitzerinnen erhöhten den Druck und kamen noch einmal zu einer Riesenchance – Schuss Kniza, Abwehr BFV-Torfrau (76.). Das Spiel wurde zunehmend ruppiger, viele Freistöße prägten die Partie. Auf der anderen Seite war Abwehrchefin Frauke Scholz auf dem Posten und ließ nichts anbrennen. Am Ende steht ein leistungsgerechtes Untentschieden zu Buche, wo beiden Teams hätte der Lucky Punch gelingen können. Nächste Woche geht es zum ersten Rückspiel zur LVB, Anstoß an der neuen Linie ist 14 Uhr.

FFC mit: Felber, Scholz, Trotz, Fischer, Beck, Thurner, M. Morgenstern, S. Morgenstern (62. Wache), Schöne, Kniza, Zurbuchen (70. Keil)

Was für ein verbrauchter Sonntag…

Heidenau. Mit einer 1:0-Niederlage mussten die FFC-Frauen heute die Heimreise aus Heidenau antreten. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr, konnten nach wenigen Minuten schon richtig große Chancen verbuchen – Wacker völlig konstaniert, schaute zu Beginn nur zu, kam nicht in die Zweikämpfe und ließ defensiv viel zu viel Spielraum. Das nutzte die Heidenauerinnen clever und schlugen viele Diagonalbälle auf die schnellen Läuferinnen. Wacker in den ersten Minuten mit vielen blauen Augen kam auch zu Chancen – Jessica Kniza legte sich den Ball leider ein paar Meter zu weit vor – Mandy Morgenstern trifft einen Schuss satt, der sich ins lange Eck zu senkten scheinte, doch die gegnerische Hüterin war auf ihrem Posten und fischte diesen aus dem Angel. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit. Nach der Pause wurde das Spiel ruppiger und Heidenau legte in den Zweikämpfen ordentlich Härte an den Tag. Den Mariannenparklerinnen gelang es auch nach der Pause nicht den Fußball zu spielen, den sie eigentlich spielen wollten. Sie ließen sich immer wieder auf lange, hohe Bälle ein und dribbelten sich in der Heidenauer Abwehrkette fest. So geschah was kommen musste: Freistoß Heidenau vor dem Tor, Ersatzhüterin Sandra Felber lenkt den Ball an die Latte, dieser springt zurück ins Feld und eine gegnerische Stürmerin köpfte den Ball im Nachschuss ins Netz (71.). Das Anlaufen der FFC-Spielerinnen auf den Ausgleich gelang leider nicht, kurz vor Ende der Partie hatte Knisperin Jessica Kniza noch eine Riesenchance auf dem Fuß, nachdem sie sich durch drei Gegenspieler tankte, aber im allerletzten Moment wurde dieser zur Ecke geklärt. Diese kurz gespielte Ecke vereitelte das heute schwach agierende Schiedsrichterkollektiv. Wie auch immer: Wer vorne keine Tore schießt, der kann auch nicht gewinnen… nächste Woche empfangen die FFC-Frauen den Bischofswerdaer FV. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark 🙂

FFC mit: Felber, Scholz, Trotz, Fischer (61. Wilke), Beck (70. Keil), Thurner, M. Morgenstern, S. Morgenstern, Schöne, Kniza, Döring (61. Zurbuchen)

5:2 gegen Tabellenschlusslicht auf heimischem Platz

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig hatten heute die Gäste vom DFC Westsachsen Zwickau im Mariannenpark. Die Platzherrinnen kamen nicht bissig genug ins Spiel und mussten gleich nach elf Minuten einen Rückstand hinnehmen, nachdem die DFC-Stürmerin sich durchs Mittelfeld tankte. In der 23. Minute egalisierte FFC-Knipserin Jessica Kniza den Vorsprung und netzte nach einem Solo über links ins kurze Eck ein. Wacker kam nicht in die Zweikämpfte und demnach auch nicht richtig ins Spiel – Westsachsen Zwickau spielte es clever, ließ den Ball kurz klatschen und schlug ihn dann lang nach vorne. Das stellte die Defensive vor arge Probleme – Abwehrmittelpunkt Frauke Scholz musste in höchster Not eingreifen. Aber auch die Mariannenparklerinnen hatten noch Chancen – Kopfballverlängerung Annegret Wilke, Jessica Kniza startet durch und wird letztlich von der Hüterin gestoppt. Kurz vor der Pause dann ein Eckball von rechts – die DFC-Hüterin hält den Ball nicht richtig fest und dieser trudelt ins eigene Tor (44.). 2:1-Führung zur Halbzeit für die FFC-Frauen. Nach der Pause wollten die Gastgeberinnen einiges besser machen und versuchten das Spiel nach vorne und in der Defensive besser anzugehen. Leider flatterte ein Freistoß an die Latte von Mandy Knaak und eine nachrückende DFC-Spielerin konnte ungestört einschieben (49.). Wacker war bemüht, entschied sich aber oft für den umständlichen Weg. Sarah Zurbuchen zeigte sich als Gold-Einwechslung – ihr Nachschuss nach einer Tormöglichkeit landete zum 3:2 im Netz (62.). Wacker hatte nun noch weitere Chancen. Den Endstand stellte wieder Torjägerin Jessica Kniza her – nach Pass von Frauke Scholz schiebt sie in der 81. Minute ein, nach Vorlage von Nadja Beck erzielte sie ihr drittes Tor in der 90. Minute. Damit war das Spiel vorbei – Fazit: Spielerisch keine Höchstleistung, aber gewonnen ist gewonnen. Am Mittwoch treffen die FFC-Kickerin im Pokal auf den SV Johannstadt. Anstoß ist 14 Uhr in Dresden.

FFC mit: Knaak, Scholz, Schöne, Fischer, Beck, Thurner, Wache (46. Wache), S. Morgenstern, Maier, Wilke (65. Keil), Kniza

Was für ein Knaller in der Oberlausitz!

Görlitz. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Chemnitz in der Vorwoche fuhren die FFC-Frauen am gestrigen Sonntag zur weiten Auswärtsfahrt nach Görlitz. Dort stand das Topspiel gegen den amtierenden Landesmeister Silesia Görlitz auf dem Plan. Trainer Marcus Tittel stellte die Mannschaft offensiv ein, stellte die Mannschaft zur Vorwoche auf zwei Positionen um. Liza Dahech komplettierte das Abwehrbollwerk um Chefin Frauke Scholz, Sophie Schöne rutschte auf die rechte Seite. Mit einem Kniza – Wilke Sturm begann Wacker das Spiel. Mandy Morgenstern als agiler 10er trieb die Mannschaft in den Anfangsminuten an – die Gäste aus Leipzig waren sofort im Spielgeschehen und versuchten den Ball schon in der Gästehälfte zu gewinnen. Silesia in den Anfangsminuten mit hartem Zweikampfverhalten – hier wurde sich auf keinem Zentimeter etwas geschenkt. In der 13. Minute setzte Nadja Beck den Ball hoch hinter die gegnerische Abwehr – die schnelle und wendige FFC-Stürmerin Jessica Kniza setzte sich mustergültig durch und schob das Streitobjekt zur 1:0-Führung ein. Die Lausitzerinnen blieben unbeeindruckt und spielten immer wieder lange Diagonalbälle in die Spitze, kamen dadurch ebenfalls zu Chancen. Hüterin Mandy Knaak war aber auf dem Posten und organisierte sich die Abwehrreihen lautstark. In der 32. Minute erkämpfte sich Liza Dahech über links den Ball und spielt ihn präzise auf Jessica Kniza. Die hatte nach einem torlosen Spiel in der Vorwoche immer noch richtig Wut im Bauch und erhöhte mustergültig auf 2.0. Die letzte Chance der ersten Hälfte hatte wieder die Torjägerin. Nach flache Ablage in die Mitte von Sturmpartnerin Annegret Wilke geht der Ball leider nur knapp am linken Pfosten ins Toraus. „Wir müssen hier weiter achtsam sein, keine Minute im Spiel verschlafen“, so Trainer Marcus Tittel in der Halbzeitpause. Nach dem Pausentee kam Görlitz besser aus der Kabine – nach einem Pass durch die Mitte und die herausrückende Frauke Scholz ging die FFC-Abwehr von Abseits aus – das Spiel lief aber weiter und Silesia kam auf 2:1 heran (46.). Jetzt wurde es spannend und die Gastgeber erhöhten den Druck – spielten immer wieder auf außen, versuchten zu kombinieren. Wacker hielt mit allen Spielerinnen auf dem Feld dagegen und erkämpfte sich mit schnellen Offensivaktionen einige Eckbälle. Nach einem Beck-Eckball Gewusel im gegnerischen Strafraum – Mittelfeldspielerin Larissa Thurner stochert den Ball irgendwie ins Netz, belohnt sich für eine gute Leistung (50.). Silesia gab nicht auf, wirkte aber in vielen Aktionen überhastet. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld stimmte die Zuordnung in den FFC-Reihen nicht, sodass die Stürmerin gänzlich allein gelassen den Ball ins Tor schieben kann (56.) – wieder verkürzte Silesia auf 3:2. Mit dem Torerfolg erhöhten die Lausitzerinnen noch einmal den Druck. In den letzten Minuten des Spiels dann ein offener Schlagabtausch – Wacker verteidigte gut, stand eng am Gegner, gewann Kopfbälle – Silesia warf alles nach vorn, machte so Räume für Wacker auf. Dann passierte es, worauf alle hofften: Ballgewinn im Mittelfeld, Pass auf Jessica Kniza – die nimmt die Kugel in der 92. Minute und haut den Ball aus 18 Metern mit dem Vollspann ins rechte untere Eck – erzielte damit ihr drittes Tor am heutigen Tag. Keine Chance für die Hüterin. Mit einer starken Mannschaftsleistung von ALLEN 14 Spielerinnen meldet sich Wacker zurück im Kampf um die Tabellenspitze und belohnt sich nach langer Autofahrt mit diesem Auswärtssieg in Görlitz. In der kommenden Woche erwarten die Mariannenparklerinnen den DFC Westsachsen Zwickau im Mariannenpark. Anstoß ist 14 Uhr.

FFC mit: Knaak, Scholz, Schöne, Dahech, Beck, M. Morgenstern, Thurner (71. Wache), S. Morgenstern (49. Trotz), Maier, Wilke (46. Prochazka), Kniza

Am Ende mit leeren Händen…

Leipzig. Was für ein bitterer Sonntag für die Wacker-Frauen. Im Mariannenpark spielten sie gegen die Gäste vom Chemnitzer FC und verloren am Ende 1:0. Dabei begannen die FFClerinnen mit Druck und Spielfreude, drängten den CFC in ihre eigene Hälfte. Die Passstafetten liefen um die Abwehr von Frauke Scholz. Immer wieder kam den Ball auf die Flügel, Möglichkeiten zum Abschluss waren zur Genüge da. So schloss Nadja Beck einen Fernschuss ab, leider zu schwach und in die Hände der Hüterin. Stephanie Morgenstern setzte den Ball leider nur ans Außennetz und Diemut Prochazka traf den Ball nach einem Eckball nicht zielsicher genug. Die quirlige FFC-Stürmerin Jessica Kniza hat nach einem langen Ball über rechts die wohl beste Gelegenheit auf dem Fuß, schoss den Ball aber über das Tor – symptomatisch für die Abschlüsse der FFC-Frauen in Häfte eins. Wacker agierte, der CFC reagierte – keine nennenswerte Torchance der Gäste. Nach der Pause weichte sich der hohe Ballbesitz der Mariannenparklerinnen etwas auf. Die FFC-Frauen ließen dem CFC nun mehr Räume und in der 73. Minute erzielten die Himmelblauen dann das 1:0 aus dem Nichts. Pass in die Tiefe, Abwehrspielerin Sophie Schöne kann den Lauf nicht entscheidend stören und Hüterin Mandy Knaak am Ende nicht mehr eingreifen… Wacker rannte nun gegen die Niederlage an, versuchte viel. Alle Versuche scheiterten und am Ende kam noch Pech dazu: Sarah Zurbuchen trifft einen gut durchgesteckten Ball – dieser donnerte an den CFC-Innenpfosten und wieder nach draußen. Auch das Handspiel einer CFC-Abwehrspielerin kurz vor Schluss übersah der sonst gute Schiedsrichter. Was für eine schmerzliche Niederlage! Wacker ließ heute zu viele Chancen liegen und wurde dafür bitter bestraft, rutscht mit der Niederlage auf Tabellenplatz 5. In der kommenden Woche reisen die FFC-Frauen nach Görlitz – Anstoß ist 14 Uhr.

FFC mit: Knaak, Scholz, Schöne, Fischer, Beck, M. Morgenstern, Thurner (61. Wilke), S. Morgenstern (61. Zurbuchen), Maier, Prochazka (61. Wache), Kniza

Unentschieden im Spitzenspiel

Leipzig. Mit einem 1:1-Unentschieden trennte sich heute die 1. Frauenmannschaft vom Verfolger Eintracht Leipzig Süd. Der FFC spielte zu Beginn etwas nervös, kam dann aber endlich ins Spiel hinein. Mit Frauke Scholz kehrte die Abwehrchefin nach 5 Wochen Verletzungspause in die Stammelf zurück. Mit Sophie Schöne und Liza Dahech stellte Trainer Marcus Tittel ihr zwei gallige Abwehrspielerinnen zur Seite – gegen die schnellen Spitzen von ELS. Die Gäste im Gegenzug ebenfalls zweikampfstark und vor allem mit Zug auf das Wacker-Tor. Wacker versuchte es immer mal mit langen Bällen, aber die ELS-Hüterin stand weit im Feld und konnte einige Bälle vorzeitig entschärfen. Dann ein guter Angriff über rechts – Jessica Kniza erläuft sich den Ball und netzt zum 1:0 (35.) ein. Im Gegenzug läuft die Gäste-Stürmerin Gallitschke auf das von Mandy Knaak gehütete Tor zu. Sophie Schöne kann sie entscheidend stören und die Präsenz von FFC-Hüterin Knaak lässt den Ball knapp links am Tor vorbeidtrudelt. Glück für Wacker! Nach der Pause blieb das Spiel bissig. Wacker versuchte ein zweites Tor zu erzielen, Kopfbälle von Prochazka und Maier gingen leider am Tor vorbei. In der 62. Minute erzielte ELS den Ausgleich. Wacker für einen Moment konstaniert, dann aber mit vollem Tempo versucht noch ein Tor zu erzielen. Jessica Kniza, Nadja Beck und Annegret Wilke haben den Ball auf dem Fuß, schaffen es aber leider nicht, diesen im Gehäuse unterzubringen. Auf der anderen Seite bewahrt Mandy Knaak ihre Mannschaft noch vor einer Niederlage, als sie einen Ball einer Spielerin entschärft, die die Abwehr schon überlaufen hatte. In der kommenden Woche erwarten die FFClerinnen den CFC. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark.

FFC mit: Knaak, Scholz, Schöne, Dahech, Beck, Thurner, S. Morgenstern (70. Zurbuchen), Maier, Wache (85. Döring), Prochazka (70. Wilke), Kniza

Machtlos gegen die Rasenballer…

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig hatten den Liganeuling von RB Leipzig zu Gast im Mariannenpark. Ein schweres Spiel stand auf dem Programm – Trainer Marcus Tittel stellte seine Truppe dementsprechend ein. RB von Beginn an bissig in den Zweikämpfen erzielte gleich in der 10.Minute das 1:0. In der 11. Minute dann der erste Wechsel auf Seiten des Gastes – ein 99iger Jahrgang Aline Wegerdt durfte das Feld für Laura Birne räumen. Das 2:0 für RB dann in der 32. Minute. Dem vorangegangen war ein klasse Klärungsversuch von Nadine Trotz, leider war am Ende Michelle Förster diejenige, die den Ball im Gestocher kurz vor dem Strafraum ins Tor bugsierte. Wacker versuchte gegenzuhalten, war aber in allen Belangen nicht giftig genug – kaum hatte man den Ball, war er auch schon wieder weg… zur Halbzeit stand es 2:0. Zur Pause wechselte RB drei weitere höherklassig erfahrene Spielerinnen ein und erzielten das 3:0 und 4:0 jeweils in der 70. und 79. Minute. Für Wacker war am heutigen Sonntag nichts zu holen – auf geht’s zu neuen Zielen in der kommenden Woche gegen Eintracht Leipzig Süd, dem momentan ärgsten Verfolger. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark – ELS verzichtet auf sein Heimrecht.

FFC mit: Knaak, Bärsch, Fischer (46. S. Morgenstern), Trotz, Schöne, Beck (65. Thurner), M. Morgenstern, Dahech, Maier (65. Wache), Prochazka (78. Hoffmann), Kniza

3 Punkte … 3 Punkte 🙂

Dresden. Mit einem 2:1-Erfolg kamen die FFC-Frauen heute aus dem Ostragehege aus Dresden zurück. Im Gepäck hatten Sie heute das Glück des Tüchtigen. Auf dem Kunstrasengeläuf kam die Truppe von Trainer Marcus Tittel schwer ins Spiel. Lok Dresden war sofort präsent und zweikampfstark, sodass die erste nennenswerte Chance auf Gegners Seiten zu verbuchen war. Viele hohe Bälle und ein schlechter Spielaufbau prägten die erste Hälfte. Zu allem Überfluß wurde Katharina Maier im Strafraum zu Fall gebracht – den fällige Elfmeter konnte Nadja Beck leider nicht verwandeln. Damit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. „Das gefällt mir hier so gar nicht“, waren die strengen Worte von Marcus Tittel zum Team in der Halbzeit – und damit hatte er Recht. Wacker spielte völlig unter seinen Möglichkeiten. Nach der Halbzeit dann ein Paukenschlag: Abwehrspielerin Sophie Schöne trifft einen Ball so satt, dass dieser nahezu von der Mittellinie ins obere linke Toreck flog – ein Tor der Kategorie „Tor des Monats“ (48.). Stürmerin Jessica Kniza setzt sechs Minuten später das 2:0 oben drauf – das war gut gespielt. Nach zwanzig Minuten verfielen die FFC-Frauen wieder in das alte Muster der 1. Halbzeit und Lok Dresden kam nochmal zurück. Nach einem Zweikampf von Nadja Beck und Elisa Walther zeigte  Schiedsrichter Steffen Schmidt gleich nochmal auf den Punkt. Dresden verkürzte auf 2:1 (62.). Wacker verteidigte nun die knappe Führung und semmelte selbst noch zwei gute Chancen an den Pfosten bzw. die Querlatte. Puh, das war ein knappes Ding! Jetzt heißt es in zwei Wochen gegen RB Leipzig anzutreten. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark.

FFC mit: Knaak, Bärsch, Fischer (46. Wache), Schöne, Beck, M. Morgenstern, S. Morgenstern (82. Hoffmann), Dahech, Maier (58. Wilke), Prochazka, Kniza

Der Sieg bleibt in der großen Stadt 🙂

Leipzig. Die Mädels vom 1. FFC Wacker Leipzig konnten am heutigen Sonntag einen 5:2-Erfolg gegen den SV Johannstadt 90 verbuchen. Leider begann das Spiel gar nicht prickelnd – Wacker startete zwar gut in die Ballstafetten und übte Druck auf den Gegner aus, kam aber sehr schnell in Rückstand. In der 7. und 13. Minute konnten die Gäste aus Dresden den Ball gefährlich ins Sturmzentrum stecken – die Offensive aus Johannstadt ließ die Chance nicht ungenutzt, die FFC-Abwehr blieb völlig konstaniert – so stand es 2:0 nach vierzehn Minuten. Nun drehten die Gäste auf. Liza Dahech dribbelt sich in den gegnerischen Strafraum und brachte den Ball zum 2:1-Anschluss im Tor unter (17.). In der 22. Minute tritt Nadja Beck einen Freistoß auf Jessica Kniza, die den Ball eiskalt ins kurze Eck schiebt. In der 26. Minute verwandelte dann Nadja Beck einen Freistoß direkt – Spiel gedreht, es stand 3:2 zur Halbzeitpause. Für die zweite Hälfte mussten noch einmal Kräfte mobilisiert werden, denn Johannstadt ist zu jedem Zeitpunkt des Spiels ein gefährlicher Gegner. Die Mariannenparklerinnen machten jetzt gut Druck auf den Ball, standen in der Defensive eng und zwangen die Dresdnerinnen zu Fehlern. Die Einwechselspielerinnen integrierten sich sehr gut in das laufende FFC-Spiel. Nach einer starken Passkombination steckt Jessica Kniza den Ball auf Katharina Maier, die unhaltbar zum 4:2 aufstockt (72.). Nach einem Eckball trifft Diemut Prochazka den Ball nahezug mustergültig mit dem Kopf – leider segelt der Ball Zentimeter am Tor vorbei. Den Schlusspunkt setzte erneut Jessica Kniza. Nach einem Solo verwandelt sie zum 5:2-Endstand. Klasse – so kann es weiter gehen. Die FFC-Frauen setzen sich damit an die Tabellenspitze 🙂 In der kommende Woche heißt der Gegner dann LOk Dresden. Anstoß in Dresden ist 14 Uhr im Ostragehege.

FFC mit: Knaak, Bärsch, Fischer (46. Schöne), Trotz, Beck, M. Morgenstern, S. Morgenstern (61. Zurbuchen), Dahech, Maier, Prochazka (69. Wache), Kniza

Hitzeschlacht gewonnen…

Dresden. Was für ein Akt! Bei 30 Grad und praller Sonne konnten die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig heute einen 1:0-Sieg aus Dresden mitbringen. Das goldene Tor erzielte dabei Stürmerin Jessica Kniza. Das Spiel begann verhalten. Wacker im gewohnten 3-5-2 musste zunächst umstellen. Für die verletzte Frauke Scholz rutschte Franziska Bärsch auf die zentrale Abwehrposition. Nach zehn Minuten waren die Gäste im Spiel und kombinierten sich durch die Rähnitzer Mittelfeldreihen. Im letzten Drittel fehlte allerdings die Konsequenz, sodass klare Torchancen Mangelware bildeten. Rähnitz tat sich im Spielaufbau schwer, konnte aber eine gute Möglichkeit nach einer Spielverlagerung verbuchen. Hüterin Mandy Knaak war aber auf dem Posten und entschärfte die Situation blendend. Nur wenige Minuten später verpasste Diemut Prochazka einen Freistoß auf der anderen Seite nur knapp. Die Gastgeberinnen noch mit einer guten Aktion in Hälfte eins – ein satter Schuss mit links geht allerdings über die Querlatte. Die Leipzigerinnen hatten sich hier mehr vorgenommen im Heinz-Steyer-Stadion. In der 71. Minute dann ein langer Ball aus der Abwehr von Nadine Trotz auf Jessica Kniza – die setzt ihre Dynamik ein und rammt das Streitobjekt mit viel Wut im Bauch ins Netz. 1:0-Führung! Nur wenige Minuten später hatte sie noch das 2:0 auf dem Fuß, leider trudelt der Ball aber am rechten Torpfosten vorbei. Wacker kämpfte: gegen den Gegner, die Hitze und die Erschöpfung. Rähnitz versuchte noch einmal alles, aber die vielbeinige Abwehr um Franziska Bärsch hatte im letzten Moment den Fuß dazwischen und somit hieß es nach 93. Minuten 1:0 für den 1. FFC Wacker Leipzig. In der kommenden Woche erwartet die Mannschaft den SV Johannstadt. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark – auf der Graswüste 😉

FFC mit: Knaak, Bärsch, Fischer, Trotz, Schöne, Wache (87. Hoffmann), Beck, Zurbuchen (77. Bernhofer), Maier, Prochazka (77. Wilke), Kniza

Heimspielsieg geglückt…

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig konnten ihr Heimspiel gegen die Gäste aus Thum/Herold mit 4:1 gewinnen. Das Spiel begann alles andere als erfolgsversprechend. Bereits in der 12. Minute musste FFC-Hüterin Mandy Knaak hinter sich greifen, nachdem die gegnerische Stürmerin aus spitzem Winkel ins lange Eck trifft. Wacker wachte dann endlich auf und fing an selbst zu kombinieren. Die schnelle FFC-Stürmerin Jessica Kniza egalisierte nur sechs Minuten später den Rückstand: 1:1 (18.). Die Gastgeberinnen blieben weiter am Drücker. Nach einem Kniza-Solo legt die Stürmerin mustergültig auf die mitgelaufene Katharina Maier ab: 2:1 (28). Herold blieb bissig, vor allem in den Zweikämpfen. Die Abwehr um Frauke Scholz musste immer wieder kompromisslos dazwischenschlagen. Im Gegenzug verzog die gut aufgelegte Lena Wache einen Eckball im Nachschuss nur um Haaresbreite. Katharina Maier erhöhte den knappen Vorsprung auf 3:1 mit einem wunderschön herausgespielten Tor (36.). Die Mariannenparklerinnen blieben am Drücker und Sarah Zurbuchen machte kurz vor der Halbzeit ihr erstes Pflichtspieltor für den Verein. Aus halblinker Position bringt sie das Streitobjekt mit einem langem Ball im Eck unter – 4:1, Halbzeitpause!
Nach der Pause lieferten sich die beiden Mannschaften wieder harte Zweikämpfe – der Schiedsrichter zeigte zweimal Gelb für Thum/Herold und diese können sich dafür bedanken, dass er in einer der beiden Situationen den roten Karton in der Hosentasche ließ. Jessica Kniza ließ noch zwei gute Möglichkeiten liegen – nach langen Abschlägen von Hüterin Mandy Knaak springt der Ball an Freund und Feind vorbei… und landet am Ende leider, wenn auch nur knapp, im Auffangnetz hinter dem Tor. Die letzte Möglichkeit hatte die eingewechselte Stephanie Morgenstern – nach einem Eckball köpfte sie den Ball nur minimal über das Tor. Keine Tore in der zweiten Hälfte, aber ein Sieg, der in dieser Höhe absolut in Ordnung geht – und spielerisch wieder viel, viel mehr als vergangene Woche. In der kommenden Woche fahren die FFC-Frauen nach Dresden. Anstoß gegen Rähnitz 2 ist 11 Uhr.

FFC mit: Knaak, Scholz (81. Hoffmann), Schöne, Bernhofer, Wache, Beck, Bärsch, Zurbuchen (65. S. Morgenstern), Maier, Prochazka, Kniza

Kein Fussballsonntag für die Wacker-Frauen…

Spitzkunnersdorf. Am vergangenen Sonntag traten die FFC-Frauen den weiten Weg nach Spitzkunnersdorf an und hatten sich viel vorgenommen. Nach dem 4:2-Pokalerfolg war die Motivation hoch auch in der Liga die Punkte einzufahren. Leider klappte das nicht wie vorgestellt. Trainer Marcus Tittel musste krankheitsbedingt das Bett hüten – bei über 30 Grad begann das Spiel. Die Gäste aus Leipzig kamen überhaupt nicht ins Spiel, überließen das Kommando den motivierten Spitzkunnersdorferinnen. Die machten von Beginn an Druck und zwangen die FFC’lerinnen in die eigene Hälfte. Bereits nach sieben Minuten umkurvte die Spitz-Stürmerin zwei FFC-Spielerinnen und schob, unhaltbar für Hüterin Mandy Knaak, ein. Auf der anderen Seite konnte die Gäste-Hüterin einen Freistoß nicht festhalten, der Nachschuss blieb aber ungenutzt. Die erste Hälfte war tatsächlich zum vergessen – Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und der nötige Wille hat tatsächlich gefehlt. Nach der Pause dann kamen die Wacker-Frauen aber turbulent ins Spiel. FFC-Knisperin Jessica Kniza setzte sich erfolgreich durch und netzte zum 1:1 ein (46.). Leider vermissten es die Mariannenparklerinnen nachzulegen und brachten Spitz wieder ins Spiel. In der 61. Minute gab es einen Freistoß für Spitz – die Wacker-Hintermannschaft um Mandy Morgenstern umkämpft den Ball, rückt nach vorn und die Spitz-Spielerin wird in Abseitsstellung angespielt und schob ein. Lange Gesichter auf FFC-Seite, aber die Fahne des Schiedsrichters blieb unten. Nun mehr verloren die Leipzigerinnen ihr Spiel – Spitz erhöhte in der 68. und 70. Minute auf 3:1 und 4:1, bevor in der 80. Minute das 5:1 folgte. So hoch wollten sich die Gäste aber nicht abfertigen lassen und ließen in den letzten zehn Minuten nochmal das blicken, was sie eigentlich können. Nachdem Jessica Kniza von der letzten Spitz-Abwehrspielerin gefoult wurde und somit auch von einem potentiellen Torerfolg gehindert wurde, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß (und für Spitz erfreulich: auf keine rote Karte). Diesen verwandelte Nadja Beck zum 5:2-Anschluss (87.). Nur zwei Minuten später setzte sich wieder Jessica Kniza über links durch, passte den Ball in die Mitte zur eingewechselten Saskia Döring – die verkürzte auf 5:3 (89.). Danach war Schluss! Mund abputzen, weitermachen. In der kommenden Woche kommt Thum-Herold in den Mariannenpark. Anstoß ist 14 Uhr.

FFC mit: Knaak, M. Morgenstern, Fischer (46. Schöne), Trotz, Wache, Beck, Bärsch, S. Morgenstern, Zurbuchen, Kniza, Weigel (63. Döring)

Was für ein Auftakt: 3:0 gegen die Straßenbahnerinnen..

Leipzig. Nach zwei Pokalspielen stand am heutigen Sonntag der Punktspielauftakt in der Landesliga auf dem Plan. Die Vorzeichen standen zunächst alles andere als gut: Mit 11 Spielerinnen fehlten Trainer Marcus Tittel urlaubs- und krankheitsbedingt eine Menge Kickerinnen. Nichtsdestotrotz, die verbliebenden Wacker-Mädels hielten die Stellung und kämpften sich zu diesem Sieg. Das Spiel begann verhalten. LVB zunächst mit 10 Spielerinnen auf dem Feld machten nicht wie gewohnt Druck. Die Gastgeberinnen ließen den Ball laufen und versuchten die Bälle auf die beiden Außenspielerinnen Susanne Bernhofer und Sarah Zurbuchen zu bringen. In der 9. Minute spielten Nadja Beck und Jessica Kniza einen Eckball kurz, letztere drang in den Strafraum und hob den Ball mustergültig aus spitzem Winkel ins lange Eck – Innenpfosten – Tor! Damit hatte zu diesem Zeitpunkt keiner mit gerechnet. LVB wurde jetzt stärker und versuchte immer wieder die schnelle Corinna Vogg in Szene zu setzen. Dann eine Schrecksekunde für die Hausherrinnen – Frauke Scholz musste nach einem Tritt mit einer Knöchelverletzung vom Platz. Das kurze Durcheinander überstanden die Wacker-Mädels aber gut, Stürmerin Jessica Kniza hatte noch eine riesen Möglichkeit auf dem Schuh … danach ging es in die verdiente Halbzeitpause. Trainer Marcus Tittel coachte die Mädels für die zweite Halbzeit: Taktische Disziplin sollte das Lösungsmittel sein… die zweite Hälfte begann und LVB kam zu einer guten Torchance, die die Wacker-Hintermannschaft in allerletzter Sekunde unterbinden konnte. In der 63. Minute kommt Rena Hoffmann ins Spiel, brauchte, wie letzte Woche, kaum Anlaufzeit. Jessica Kniza mit einem Sturmlauf über rechts, Pass auf Saskia Döring, die lässt klatschen und Rena Hoffmann schob zum vielumjubelten 2:0 ein. Wacker spielte sehr diszipliniert weiter, schob immer wieder auf Ballseite, hatte einen Fuß dazwischen, war einfach präsent – die Gäste fanden kein probates Mittel. Den Schlusspunkt setzte Abwehrspielerin Nadine Trotz – ein Traumfreistoß aus 30m verwandelte sie im rechten, oberen Toreck. WAHNSINN! In der kommenden Woche fahren die FFC-Frauen wieder nach Spitzkunnersdorf, Anstoß in Spitz ist 14 Uhr.

Zweite Pokalrunde: 4:1 in Chemnitz

Chemnitz. In der zweiten Pokalrunde mussten die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig beim 1. FFC Chemnitz antreten. Mit 4:1 (2:0) kamen sie heute zurück nach Leipzig und ziehen damit in die nächste Pokalrunde ein. Zum Spiel: Dieses begann verhalten. Einige Umstellungen in den Wacker-Reihen hatten zur Folge, dass sich auch hier erst einige Abläufe einschleifen mussten. Die Gäste aus Leipzig wollten aber sofort ihrer Rolle als Favorit gerecht werden. Stürmerin Saskia Döring wird gefoult – Nadja Beck setzt das erste Ausrufezeichen und knallt den Freistoß an den linken Pfosten (15.). Wacker kombinierte bis ins letzte Drittel, aber der finale Schuss gelang vorerst nicht. In der 32. Minute spielt Abwehrspielerin Michelle Fischer den Ball zügig auf Nadja Beck, die diagonal in den Rücken der Chemnitz-Abwehr auf Jessica Kniza, die ihrer Goalgetter-Rolle nachkam und den Ball über die Hüterin ins Tor bugsierte. Auf dem engen Platz gelang nicht so viel über die Außenbahnen, sodass Mandy Knaak einen weiten Abschlag in die Mitte macht – Kopfballverlängerung durch Beck – Jessica Kniza ist wieder zu Stelle, spielt ihre Schnelligkeit aus und netzt zum 2:0 ein (42.). Nach der Pause hat Wacker einen Hänger und macht den Gegner kurzfristig stark. Franziska Bärsch und Mandy Knaak werden sich nicht einig – die FFC-Stürmerin Labahn ist die lachende Dritte und stochert den Ball zum 2:1-Anschluss ins Tor (58.). Die Leipzigerinnen fingen sich jetzt wieder und mit den Auswechslerinnen kam auch wieder neuer Schwung in die Mannschaft. Nach einem Kniza-Schuss kann die Hüterin den Ball nur kurz abwehren – Sturmkollegin Rena Hoffmann trifft zum 3:1 (69.). Den Schlusspunkt setzte noch einmal Jessica Kniza. Nachdem sie noch zwei Großchancen hatte, tankte sie sich in der 86. Minute über rechts noch einmal durch, umkurvt die Hüterin und schiebt zum 4:1-Endstand ein. Die FFC-Frauen können sich über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen und warten jetzt freudig auf den nächsten Gegner. Die nächsten Pokalspiele finden im Oktober statt. In der kommenden Woche steht der Punktspielauftakt auf dem Plan. Als erster Gegner wird die SG LVB erwartet. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, M. Morgenstern, Fischer, Trotz, Schöne (53. Sarah Zurbuchen), Beck, S. Morgenstern, Franziska Bärsch, Saskia Döring (61. Rena Hoffmann), Lena Wache, Jessica Kniza

Pokalauftakt gelungen: 4:2 in Spitzkunnersdorf

Spitzkunnersdorf. Die FFC-Frauen sind glücklich – mit einem 4:2-Erfolg kamen sie von der Pokal-Ausscheidungsrunde aus Spitzkunnersdorf zurück. Bei bestem Sonnenschein begann das Spiel auf dem Rasen – Wacker hatte an diesem Wochenende nicht alle Spielerinnen zur Verfügung, kurzfristig vielen auch noch Franziska Bärsch und Sarah Zurbuchen wegen Zerrungen aus. Nichtsdestotrotz – die Mannschaft war hochmotivert und legte los wie die Feuerwehr. Mit flachem Kombinationsfussball wollte man sich durch die Spitz-Abwehr kombinieren und bereits in der 12. Minute klingelte es dann im gegnerischen Kasten – Neuzugang und Knipserin Jessica Kniza setzte zum Lauf an und verwandelte unhaltbar (12.). Die Abwehr um Frauke Scholz sortierte sich so langsam und Sophie Schöne als auch Susanne Bernhofer hatten von Beginn an kräftig zu tun. Die Gäste spielten munter weiter – nach einem klasse Doppelpass mit Sturmkollegin Annegret Wilke – setzte Jessica Kniza ihren Lauf fort und netzte zur 2:0-Führung ein (23.). Spitz ließ sich aber nicht hängen, sondern versuchte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Nach einer missglückten Abwehraktion steht Spitz-Stürmerin Claudia Brückner frei vor dem Tor und traf zum Anschlusstreffer (32.). Die Leipzigerinnen ließen sich davon aber nicht schocken und spielten weiterhin nach vorn – Stephanie Weigel mit einem Traumpass von halb links auf „Gretchen“ – leider konnte der Ball nicht im Tor untergebracht werden. Nach der Pause ließ die Konzentration etwas nach, die Räume wurden größer – die Zweikämpfe umkämpfter. Mandy Morgenstern zeigte allen wie es geht: Ball an der Gegenspielerin vorbei und ein Lupfer über die Hüterin – 3:1 in der 66. Minute, was für ein Paukenschlag. Doch die Freude hielt nicht lange – nahezu im Gegenzug konnte Nadja Beck einen Durchmarsch über rechts nicht verhindert. Der Ball gelang ins Herz der Wacker-Abwehr und auch hier stand Claudia Brückner wieder richtig und verkürzte auf 3:2 (67). Unbeirrt ging es weiter auf beiden Seiten und die FFC-Frauen machten dann den Deckel drauf – erst traf Stephanie Morgenstern nur die Hüterin, danach aber machte Jessica Kniza ihr drittes Tor an diesem Tag perfekt (78.). Glückwunsch an die Mannschaft – heute haben alle ALLES für den Sieg gegeben. So kann es doch weiter gehen…

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Schöne, Bernhofer, M. Morgenstern Beck, S. Morgenstern, Saskia Döring (78. Rena Hoffmann), Stephanie Weigel, Annegret Wilke, Jessica Kniza

Niederlage im Saisonfinale

Leipzig. Das letzte Saisonspiel für die FFC-Frauen stand heute bei der SG LVB an. Ein starker Gegner, aber nach den schwächeren Auftritten in den Vorwochen hatten sich die Kickerinnen viel vorgenommen. Die Platzbesitzerinnen begannen schwungvoll und mit viel Druck. Die Gäste brauchten etwas mehr Zeit um sich zu sondieren. In der 22. Minute ist es Corinna Vogg, die zum 1:0 einnetzte und sich damit die Landesligatorjägerkrone sicherte. Im Gegenzg schickte Nadine Trotz Stürmerin Katharina Yacoub in die Tiefe, die leider den Ball im Fallen neben das Tor setzte (24.). Spielerisch verlagerten die LVB-Frauen immer wieder auf außen und bereiteten dem FFC-Spiel damit große Probleme. Den schönsten Spielzug brachte Liza Dahech über außen mit einer Maßflanke in die Mitte – die mitgelaufene Franziska Bärsch wurde allerdings leider noch im letzten Moment abgedrängt. Dann ging es wieder in die andere Richtung: Nach einem Eckball wummerte erst Marlene Winkler das 2:0 unhaltbar ins Netz, kurze Zeit später landete ein Ball von außen bei der völlig freistehenden Sabine Leipnitz (36.). Mit hängenden Köpfen ging es in die Halbzeit. Nach der Pause kamen die FFC-Frauen besser ins Spiel und erarbeiteten sich Möglichkeiten. Erst trifft Diemut Prochazka den Pfosten und dann konnte auch der Nachschuss durch Susanne Bernhofer nicht im Tor untergebracht werden. Eckbälle gingen heute an Freund und Feind vorbei. So ist es am Ende noch einmal Corinna Vogg, die das 4:0 markierte. Manchmal soll es einfach nicht sein… Jetzt heißt es: Saison 2015 / 2016 vorbei – Regeneration und Erholung. Wir kühren Franziska Bärsch mit 10 Toren noch zur besten Wacker-Schützin 🙂 Sport frei!

1. FFC Wacker Leipzig mit: Felber, Scholz, Schlupp (46. Fischer), Trotz, Dahech, Maier, Wache, Bärsch, Beck, Yacoub (46. Prochazka), Wilke (60. Bernhofer)

Lethargisches Remis im Mariannenpark

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzug trennten sich am vergangenen Sonntag mit einem 0:0 von Eintracht Thum / Herold. Bei sonnigen, warmen Temperaturen entwickelte sich ein Spiel ohne große Momente. Die Wacker-Frauen versuchten die Spielansage von Trainer Marcus Tittel auf den Platz zu bringen. So richtig gelang dies zu Beginn nicht – wenig Bewegung, viele individuelle Fehler und der Ball fand wenig Abnehmer in den eigenen Reihen. Torchancen Mangelware – das Spiel plätscherte zwischen den Strafräumen. Die beste Möglichkeit hatte der Gast – nach einem Lauf über die rechte Seite setzte die Herolder Stürmerin den Ball nur knapp am Kasten von der wieder im Tor stehenden Mandy Knaak vorbei. Nach einer knackigen Halbzeitansprache wollten es die Wacker-Mädels besser machen. Mehr Flügelspiel, mehr Ballbesitz, mehr Torgefährlichkeit. Die Heimmannschaft nutzte die Räume jetzt etwas besser, brachte den Gegner in Bewegung. Der finale Pass ließ allerdings auf sich warten, Herold immer wieder mit Kopf oder Bein dazwischen. Die beste und auch einzige Möglichkeit in Hälfte zwei hatten Nadine Trotz und Nadja Beck nach einem Freistoß, den konnte die Hüterin aber noch abwehren. Somit blieb es am Ende bei einem schwachen 0:0. Die FFC-Frauen haben nun zwei Wochen Zeit sich auf die letzten beiden verbleibenden Punktspiele gegen FFV 3 und LVB vorzubreiten. Dort wird eine Leistungssteigerung dringend notwendig sein. Das Pfinstwochenende ist für alle Wacker-Mannschaften spielfrei.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Bernhofer, Trotz, Dahech, Prochazka (71. Wilke), S. Morgenstern (71.), Maier, Thurner, Bärsch, Beck

Spätes Siegtor lässt Wacker jubeln

Dresden. Die Wacker-Frauen bringen am heutigen Sonntag einen glücklichen Sieg aus Dresden mit in den Mariannenpark. Im Nachholspiel gegen Lok Dresden gewannen sie mit 2:1 durch Tore von Fischer und Bärsch. Die Gastgeber spielten gut auf – der letzte Tabellenplatz eher unverständlich. Die Gäste in völliger Lethargie und noch gar nicht wach… dann plötzlich Gewusel im Lok-Strafraum, der Ball fällt Abwehrspielerin Michelle Fischer vor die Füße – die haut das Leder einfach mal drauf und der Ball landete im Netz (6.). Lok Dresden blieb unbeeindruckt und spielte immer wieder Bälle in die Tiefe auf die schnellen Spitzen. Entweder stellte die sehr gut aufgelegte Abwehrchefin Frauke Scholz das Abseits zielsicher oder Hüterin Sandra Felber war auf dem Posten und pflückte die Bälle herunter. Im Zentrum und nach vorn ging in der ersten Hälfte nicht viel – zahlreiche Fehlpässe und schlechtes Timing prägten das Spiel der FFC-Frauen. Mit einem knappen 1:0-Vorsprung ging es in die Halbzeit. Nach der Pause drückte Lok dann wieder auf das FFC-Tor. Ein eigener Angriff entwickelte sich zum Konter für die Gäste, 1:1 in der 65. Minute. Wacker versuchte sich dagegen zu stemmen, die überragend aufgelegte Frauke Scholz verhinderte schlimmeres und köpfte die Bälle reihenweise wieder aus der Gefahrenzone. Auf der anderen Seite duselte der Ball von Maier irgendwie zu Bärsch, die die bereits herausgelaufene Torhüterin vernascht und den Ball zielstrebig im Netz unter bringt (80.). Das Spiel brachten die Leipzigerinnen dann über die Zeit. Summasummarum: Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen – das Glück war eben heute ein pink-schwarzer Engel 😉

1. FFC Wacker Leipzig mit: Felber, Scholz, Fischer (55. Bernhofer), Wache (50. Wilke), Schlupp, Dahech, Prochazka, S. Morgenstern, Maier, Bärsch, Beck

3:3 zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison – in Spitzkunnersdorf

Spitzkunnersdorf. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig reisten zum Auswärtsspiel nach Spitzkunnersdorf mit 11 Spielerinnen an Bord. Die Anfangsminuten verschliefen die Gäste völlig, sodass Spitz gleich nach zehn Minuten 2:0 führte. Die Wacker-Frauen kamen nun endlich ins Spiel, nahmen die Zweikämpfe an kombinierten sich nach vorn. Über einen Maier-Lauf über die rechte Seite kommt der Ball in die Mitte zu Franziska Bärsch, die unhaltbar zum 2:1 einnetzte (19.). Spitz spielte, wie immer, lange Bälle und ließ die Spitz(en) nachlaufen. Hüterin Sandra Felber und Abwehrchefin Frauke Scholz legten sich aber ins Zeug und sortierten die neu formierte Abwehr. Nach einem gewonnenen Zweikampf von Susanne Bernhofer in der Abwehr schickte Nadja Beck Linksaußen Stephanie Morgenstern auf die Reise, die einen unhaltbaren Schlenzer im rechten Toreck unterbringt (32.) – ein klasse Tor und eine super Antwort auf den 2:0-Rückstand. Damit ging es dann in die Pause. Nach der Halbzeit war Wacker besser da, holte sich Selbstvertrauen und konnte mit 3:2 in Führung gehen. Ein Freistoß von Nadja Beck tritt Franziska Bärsch mit Nachdruck über die Linie – Spiel gedreht! Die Gastgeber ließen aber nicht locker und blieben nahezu unbeeindruckt. Immer wieder lange Bälle in die Spitze, lange Bälle auf die Außen, lange Bälle ins Seitenaus. Im Zweikampf trifft Sandra Felber die Spitz-Stürmerin – Elfmeter für die Platzbesitzerinnen. Dieser landete allerdings rechts neben dem Tor, Glück für die Gäste aus Leipzig. Spitz ließ nicht locker, wenige Minuten später tatsächlich ein Spielzug über rechts – mit Pass in die Mitte und dieser landete unglücklich im FFC-Tor. Im weiteren Spielverlauf gab es noch Chancen auf beiden Seiten – Beck und Scholz vergaben Freistöße, Spitz scheiterte im Gewusel an den vielen FFC-Beinen und hatte Glück, dass ihrer Abwehrspielerin nicht mit rot vom Platz musste – sie vereitelte eine klare Torchance, denn Katharina Maier stand schon alleine vor der Hüterin. In der Summe ein gerechtes unentschieden, was beiden in der aktuellen Tabellensituation nichts nützt. In der kommenden Woche reisen die FFC-Frauen nach Dresden. Anstoß ist 14 Uhr bei Lok Dresden auf dem Kunstrasen.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Felber, Scholz, Bernhofer, Schlupp, Thurner, M. Morgenstern, Prochazka, S. Morgenstern, Maier, Bärsch, Beck

Dem Tabellenführer 3:0 geschlagen geben…

Leipzig. Eine Niederlage, die schmerzt. Mit 3:0 mussten sich die Wacker-Frauen heute dem Tabellenführer aus Görlitz geschlagen geben. Dabei begann die Tittel-Elf mit einem druckvollen 3-1-3-3 Spielsystem und bot dem Tabellenführer von Anfang an Paroli. Die erste gute Chance hatte die wieder genesene Franziska Bärsch. Das Spiel enwickelte sich zu einem landesligatauglichen Duell – die Zweikämpfe wurden in der nötigen Härte ausgetragen, die Stimmung auf dem Feld war rau. Die Platzbesitzerinnen versuchten zu kombinieren und spielten die Bälle immer wieder flach zur Weiterverarbeitung. Görlitz kombinierte auch, wich aber mit vielen langen Bällen über die Flügel aus. Die Abwehr mit Scholz, Fischer und Trotz stand aber sicher und erstickte die Versuche im Keim. Aus dem Nichts bekommen die Gäste einen Freistoß zugesprochen und der Ball wird immer länger, und länger, und länger… und landete irgendwann hinter Hüterin Sandra Felber im Netz. 1:0 – Wacker völlig konsterniert. Aber hier war noch mehr drin und trotz Rückstand kämpften die FFC-Frauen um jeden Ball. Die klarste Chance hatte Nadja Beck, die nach exellenter Vorarbeit von Liza Dahech im Torabschluss noch die Füße der Silesia-Hüterin erwischte und den Ball damit nicht im Tor unterbrachte (40.). 1:0 Halbzeitstand. Nach der Pause hatten sich die FFC-Frauen viel vorgenommen, kamen aber durch einen fragwürdigen Freistoß wieder in Rückstand (58.). Diemut Prochazka schlenzte im Gegenzug einen Schuss aus 20m knapp über das Tor – die Köpfe aber ließen sich nicht mehr heben – im alles oder nichts dribbelt sich Silesia bis vor Hüterin Felber, Larissa Thurner im Abwehrversuch – der Ball verspringt leicht auf dem schweren Geläuf und landete im eigenen Netz (73.). Bis zum Ende plätscherte das Spiel vor sich hin, einige Entscheidungen des Schiedsrichters hinterließen viele Fragezeichen in den Köpfen. Wie auch immer. Die Gäste aus Görlitz bedienen sich der drei Punkte, die für sie als Tabellenführer sicher außer Frage stehen – aber: Die Wacker-Frauen waren heute ein sehr guter Gegner und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Felber, Scholz, Trotz, Fischer, Thurner (77. Wache), Dahech, M. Morgenstern, Prochazka (63. S. Morgenstern), Maier (77. Schlupp), Bärsch (63. Bernhofer), Beck

Wacker bringt drei Punkte aus Dresden mit

Dresden. Mit einem völlig verdienten 4:0-Erfolg kamen die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig aus Dresden zurück. Die Mannschaft um Trainer Marcus Tittel war heute gut besetzt – verletzt und arbeitsbedingt abwesende Spielerinnen kehrten in den Kader zurück und standen zum Punktspiel zur Verfügung. Im Heinz-Steyer-Stadion nahmen die Gäste das Zepter allerdings sofort in die Hand. Stürmerin Diemut Prochazka lässt den Ball auf Nadja Beck prallen, die schickt Katharina Maier über die rechte Seite auf den Weg und die schlenzt den Ball über die herauslaufende Torhüterin zum 1:0 ins Netz (1.). Was für ein Auftakt! Dresden war für den Moment kurz geschockt, fing sicher aber und spielte munter mit. Die Abwehr um Frauke Scholz organisierte sich gut, musste in viele Zweikämpfe gehen – findet sich immer erfolgreicher zusammen. Rähnitz kam nun besser ins Spiel und setzte die Leipzigerinnen zunehmend unter Druck – doch genau in diesem Moment schafften es die FFC-Frauen das 2:0 aufzulegen. Larissa Thurner auf Nadja Beck, die aus 20 Metern den Ball ins Tor bugsiert (41.). Nach der Halbzeit spielten die Wacker-Frauen munter weiter. Auf dem guten Geläuf lief die Kugel – mit dem Versuch schnell in die Spitze zu spielen. Nach einer Kopfballverlängerung von der eingewechselten Annegret Wilke, konnte Diemut Prochazka ein Traumtor erzielen. Nahezu im Fallen trifft sie den Ball so perfekt, dass der sich hinter der gegnerischen Hüterin ins Angel senkte (63.). In der 74. Minute setzte Katharina Maier das 4:0 noch oben drauf. Im 1 gegen 1 lässt sie die Torhüterin stehen und schiebt den Ball ins leere Tor (74.). Rähnitz nun folgend mit weniger Gegenwehr – sie spielten sich den Ball zwar in den eigenen Reihen zu, kamen aber immer wieder zu Ballverlusten. So hatten Liza Dahech und nochmals Katharina Maier noch „Riesenchancen“ auf dem Fuß. Am Ende blieb es aber bei einem 4:0 und auch damit sind alle zufrieden… In der kommenden Woche empfangen die FFC-Frauen den Tabellenführer Silesia Görlitz. Anstoß im Mariannenpark ist 14 Uhr. Zuschauer sind herzlich Willkommen.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Beck, Thurner, Dahech, Wache (56. Bernhofer), Prochazka, Maier, Weigel (56. Wilke)

Wacker gewinnt überraschend gegen Tabellenführer – 2:0 gegen Bischofswerda

Leipzig. Mit einer starken Mannschaftsleistung konnten die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig am heutigen Sonntag die Punkte im Mariannenpark belassen. Nach diversen Ausfällen durch Krankheit und Arbeit (Morgenstern S. und M., Bärsch, Dahech, Thurner, Zimmermann, Knaak, Weigel, Yacoub) standen am Sonntagmorgen noch 11 Spielerinnen zur Verfügung. Das Spiel begann demnach verhalten. Der Tabellenführer nahm das Zepter in die Hand und versuchte sich mit langen Bällen nach vorne zu kombinieren. Die Wacker-Mädels versteckten sich aber keineswegs, hielten gut mit und kämpften sich ins Spiel. Die FFC-Hintermannschaft stand gut und die Abseitsfalle um Chefin Frauke Scholz ließ die BFV-Stürmerin des öfteren im Abseits stehen. Im Gegenzug nimmt Katharina Maier den Ball mit dem Knie an und haute das Streitobjekt volley aus 30 Metern ins Netz – ein Wahnsinns-Tor und es stand 1:0 für den Außenseiter. Bischofswerda agierte, mühte sich ab, kam aber nicht zwingend vor das Tor von Ersatzhüterin Sandra Felber. Nach der Pause spielte die Heimmannschaft weiter nach vorn. Nach einem Foul an Ulrike Schlupp trat Nadja Beck den Freistoß direkt vor das Tor, die BVF-Hüterin kann den Ball nicht festhalten und Anne Keil staubte, nach monatelanger Verletzungspause, ab und netzte zum 2:0 ein – großartig! Das Spiel wurde nun ruppiger – die Zweikämpfe härter. Die Bischofswerdaerinnen bekamen noch einen berechtigen Elfmeter zugesprochen, schossen diesen aber in den Mariannenparkhimmel. Glück für die Platzbesitzerinnen und diese brachten die Führung noch über die Zeit – standen am Ende als glücklicher Gewinner da. Ein total unerwarteter Sieg – und umso schöner fühlt er sich an. In der kommenden Woche fahren die FFC-Frauen nach Dresden. Anstoß ist 11 Uhr.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Felber, Scholz, Trotz, Fischer, Beck, Bernhofer, Schlupp (65.Gründer), Wache (65. Bree), Keil, Prochazka, Maier

CFC: 0:0 und irgendwie ist keiner zufrieden…

Chemnitz. Mit einem 0:0 kamen die Frauen vom 1. FFC Wacker Leipzig am heutigen Sonntag aus Chemnitz zurück. In Anbetracht der derzeitigen Verletzungs- und Abwesenheitslage (Bärsch, Maier, Zimmermann, Dahech, Wache, Weigel, Yacoub, Döring) eigentlich kein schlechtes Ergebnis, aber hier war für die pinken-schwarzen Ladies mehr drin. Das Spiel begann bei kalten, rauen Temperaturen am Neubauernweg pünktlich 14 Uhr. Beide Mannschaften schenkten sich zu Beginn nichts und das Spiel plänkelte zwischen den Strafräumen mit langen Bällen hin und her. Diese rollten in der Regel links und rechts über die Auslinie. Ein gutes Spiel kam nicht auf, nur einen guten Abschluss konnten die FFC-Frauen auf das CFC-Tor bringen. Im Gegenzug spielte Chemnitz auch lange Bälle und in letzter Sekunde konnten Hüterin Mandy Knaak und Linksaußen Nadine Trotz eine gefährliche Situation klären (40.). Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit. Die Wacker-Frauen stellten etwas um und begannen die zweite Hälfte forscher und mit besserem Fussballspiel. Leider aber kamen sie nicht konkret in das letzte Drittel der CFClerinnen, immer wieder war ein Fuß dazwischen. Die Hellblauen versuchten Konter-Akzente zu setzen, scheiterten aber an der gut aufgelegten Abwehrreihe um Chefin Frauke Scholz. Kurz vor Ende konnte Nadja Beck noch einen Schuss aufs Tor bringen, aber die Hüterin pflügte diesen Ball sicher weg. Alles in allem wohl eher mäßig, aber mit dem Punkt sollten die Mariannenparklerinnen nicht unzufrieden sein. Auf Tabellenplatz 4 überdauern sie nun die Osterpause. Bis zum nächsten Spiel gegen Tabellenführer Bischhofswerda heißt es nun: alle wieder gesund und fit werden. Anstoß ist am 03.04. um 14 Uhr auf der Koppel im Mariannenpark 😉

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Thurner, M. Morgenstern, Beck, Bernhofer, Schlupp (74.Keil), Prochazka, Wilke (46. S. Morgenstern)

Johannestadt: Gerechtes 2:2 im Mariannenpark

Leipzig. Mit viel Turbulenzen im Vorfeld ging es in die Landesligapartie gegen den SV Johannstadt aus Dresden. Pächter Inter Leipzig hatte den Platz nicht gekreidet, auf dem die Wacker-Frauen ein Nutzungsrecht zu Punktspielen haben. Leider war eine Information zum Freitag oder Samstag (scheinbar?) nicht möglich, sondern am Sonntagfrüh wurden die Wacker-Frauen vor unvollendete Tatsachen gestellt. In Bezug auf eine rein sportliche, gemeinsame Nutzung ziemlich unfair, zumal der 1. FFC Wacker Leipzig selbst gar nicht über die entsprechenden Materialien verfügt und ebenso auch keine Fördergelder für die Platzpflege erhält. Vorstands-Vize Volker Wache und am Ende – zum Glück – die gute Platzseele Erik trugen dazu bei, dass es 14 Uhr zum Anstoß kommen konnte. Über die Platzbeschaffenheit, die wohl einem besseren Acker ähnelt, sind hier jegliche Worte zuviel erwähnt. Leider für den 1. FFC Wacker Leipzig nicht zu ändern…
Und nun zum Spiel: Die Wacker-Frauen wurden eiskalt erwischt. Schon nach fünf Minuten zog Anne Waldhauer ab, der Ball trudelte an den rechten Pfosten und dann ins Tor. Jetzt schienen alle wach und die Heimmannschaft kämpfte sich in das Spiel hinein. Über Katharina Maier ging die Post auf der rechten Seite ab und Wacker kam immer wieder in die gegnerische Hälfte. Nadja Beck schoß den ersten Ball nach einer Einzelaktion knapp am langen Pfosten vorbei (12.). Johannstadt war nicht zu unterschätzen, spielte immer wieder guten Kombinationsfussball und setzte die Abwehr um Frauke Scholz unter Druck. In der 30. Munute wird Linkaußen Susanne Bernhofer gut freigespielt und im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Franziska Bärsch sicher im rechten, oberen Eck. Nur drei Minuten später schoß Nadine Trotz einen Freistoß hinter die Dresdner Abwehr und Katharina Maier verwandelte zur 2:1-Führung (33). Spiel gedreht – jetzt hieß es in die Pause kommen. Johannstadt kam allerdings durch einen Eckball wieder ran – unglücklich, denn Mandy Knaak, Nadine Trotz und Nadja Beck auf der Linie konnten den Ball nicht verhindern. Nach dem Pausentee spielte sich das Geschehen in der gegnerischen Hälfte ab, aber ein Tor wollte nicht gelingen. Die Johannstädter Abwehr um Aline Christen wehrte sich mit allen Mitteln. Die beste Chance hatte noch Nadja Beck, die nach einem Zauberpass von Mittelfeldakteurin Franziska Bärsch in die Schnittstelle plötzlich freistehend vor dem Tor auftauchte – leider am Ende am eigenen Unvermögen bzw. den eigenen Nerven scheiterte… manchmal soll es so sein, wie es ist. Die Wacker-Frauen nehmen einen Punkt mit und müssen jetzt regnerieren. In der kommenden Woche geht es zum schwierigen Auswärtsspiel nach Chemnitz. Anstoß dort ist 14 Uhr.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Maier, Bärsch, M. Morgenstern, Beck, Bernhofer, Weigel (68. Schlupp), Prochazka

Rückrundenauftakt: 4:0 auf dem Schneerasen in Gornsdorf

Gornsdorf. Mit einem 4:0-Auswärtssieg konnten die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig die Rückrunde einläuten. Auf einem verschneiten Kunstrasen begann das Spiel ohne wirkliche Kontrolle über Ball und Geläuf. Wacker kam besser ins Spiel, brachte den Ball immer wieder in die gegnerische Hälfte. In der 13. Minute schlägt Nadja Beck einen Eckball in die Mitte, kurzer Trubel und Franziska Bärsch stocherte den Ball über die Linie. Wenig später setzte sich Stephanie Morgenstern auf der linken Seite gut durch und die Torhüterin konnte den Ball nicht 100% sichern, sodass wieder Franziska Bärsch goldrichtig stocherte und einnetzte (21.). Auf der Gegenseite versuchte es Herold immer wieder mit langen Bällen. Hüterin Mandy Knaak entschärfte einen von links geschlagenen Ball in allerletzter Sekunde (30.). Die Abwehr um Chefin Frauke Scholz leistete auf dem schweren Geläuf aber solide Arbeit und köpfte viele Bälle aus der Gefahrenzone. In der 30. Minute wieder ein Gewusel im Gastgeber-Strafraum – diesmal ist es Stürmerin Susanne Bernhofer, die den Ball über die Linie drückt und damit ihr erstes Pflichtspieltor für die pink-schwarzen Leipzigerinnen macht. Mit einem 3:0-Halbzeitstand ging es in die Halbzeit. Nach dem Pausentee kam Herold noch einmal mit Elan und bissigem Zweikampfverhalten zurück. Ein Freistoßversuch aus 17m konnte Mandy Knaak allerdings nicht aus der Reserve locken, auch wenn die eigene Mauer hier sehr löchrig agierte. Im Gegenzug konnte die eingewechselte Diemut Prochazka ihre gute Leistung krönen und den 4:0-Endstand herstellen. Damit bleiben die Wacker-Frauen auf Platz 4 und ärgster Verfolger der SG LVB.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Maier, Bärsch, S. Morgenstern, Beck, Thurner, Bernhofer (50. Weigel), Schlupp (50. Prochazka)

Pokalachtelfinale: Aus auf dem Waldsportplatz

Hartmannsdorf. Die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig musste leider das Aus im Achtelfinale des Landespokals hinnehmen. Mit 3:1 verloren sie gegen den Hartmannsdorfer SV Empor. Das Spiel stand unter keiner guten Schneeflocke – mit Verspätung reiste die Mannschaft nach einer Autopanne in Hartmannsdorf an. 13:30 Uhr ertönte der Anpfiff dann nach wenig Erwärmung, aber bei klirrender Kälte. Hartmannsdorf agierte bissig, der FFC brauchte seine Zeit um ins Spiel zu finden. Gleich nach 16. Minute klingelte es dann im Kasten von Ersatzhüterin Susann Döring. Eigentlich hatte sie die Hände schon auf dem Ball, der nasse Boden ließ den Ball aber doch noch gefährlich werden und landete unglücklich im eigenen Netz. Wacker im Schockzustand – zunächst. Das Team rappelte sich und konnte Möglichkeiten durch Stürmerin Anne Wilke verbuchen. Nach einer Beck-Ecke steht Katharina Maier richtig und köpfte unhaltbar zum 1:1 ein (37.). Mit einem 1:1 ging es in die Pause. Nach der Halbzeit spielten die Gäste aus Leipzig zwar feldabwärts, kamen aber nie gefährlich in die Box. Zwei Freistöße flutschten durch den Strafraum – aber Freund und Feind rutschte daran vorbei. Eine Kopfballmöglichkeit von Bärsch blieb ungenutzt. Es schneite unaufhörlich, der Boden wurde zur Eisbahn und der Schiedsrichter entgleiste gleich mit – 4 gelbe Karten gab es auf FFC-Seite, so viel wie noch nie. Dann kam es wie es kommen musste: Hartmannsdorf mit einer Einzelaktion zum 2:1 (51.) und in der 80. Minute zum 3:1. – Pokalspiele schreiben eben ihre eigenen Geschichten…

Am Sonntag kommt der Bischofswerdaer FV in den Mariannenpark. Anstoß ist (hoffentlich) 14 Uhr zum ersten Spiel der Rückrunde.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Döring, Scholz, Weigel, Fischer, Maier, Wache, Bärsch, M. Morgenstern, Beck, Wötzel, Wilke (50. S. Morgenstern)

Lokalderby Nummer 2: Wacker Leipzig gegen die SG LVB

Leipzig. Grauer Himmel, Regen, eine Menge Schlamm und trübe Gesichter. Das war die Ausbeute vom Wochenende. Die FFC-Frauen hatten die spielstarke SG LVB zu Gast. Mit Heller, Vogg, Jans, Mehlig, Haschke standen nicht nur sehr erfahrene Spielerinnen in der Startaufstellung, sondern auch auf der Auswechselbank tummelten sich noch sechs weitere Spielerinnen. Angetrieben von Spielführerin Haschke nahmen sie gleich von Beginn an Fahrt auf. Stürmerin Corinna Vogg netze nach elf Minuten von der Strafraumgrenze mit einem hohen Ball ein. Wacker in Schockstrarre und im Versuch das sehr kampfbetonte Spiel der Gäste zu unterbinden. Die Abwehr um Frauke Scholz hatte am heutigen Tage mehr als genug zu tun, stellte die schnellen LVB-Spitzen aber einige Male klug ins Abseits. Nach vorne ging in der ersten Hälfte leider bei den Wacker-Frauen nahezu gar nichts – Katharina Maier hatte noch die beste Gelegenheit, wird aber nach einer Flanke doch wieder Richtung Eckfahne gedrängt. Einen Schussversuch von Nadine Trotz nach eine Eckball konnte die LVB-Hüterin ohne Probleme aufnehmen. Kurz vor der Pause markierte Anne Heller das 2:0 (40.). Nach einer missglückten Kopfballabwehr von Nadja Beck steht sie im Strafraum richtig und köpfte den Ball unhaltbar ein. Nach der Pause änderte sich nicht viel, auch das Wetter nicht. Helen Theißen und wieder Corinna Vogg erzielen das 3:0 (55.) und 4:0 (60.). Heute lief nicht viel zusammen, aber ein kleiner Trost war das wunderschöne Freistoßtor von Nadine Trotz, welches unhaltbar im langen Eck landete (73.). Vorangegangen war ein Foulspiel an der eingewechselten Caroline Wötzel. Ein Sonntag wohl eher zum vergessen: kein gutes Spiel, kein guter Schiri, kein gutes Wetter 🙂 Mund abputzen, weitermachen. Am kommenden Sonntag steht für die Wacker-Frauen die nächste Pokalrunde an. Anstoß ist 13 Uhr in Hartmannsdorf.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Maier, S. Morgenstern (57. Wache), Bärsch, M. Morgenstern, Beck, Yacoub, Schlupp (62. Wötzel)

Lokalderby: FFV Leipzig 3. Mannschaft gegen Wacker Leipzig

Leipzig. Das Fußballwetter hätte nicht besser sein können. Bei bestem Sonnenschein starteten die FFC-Frauen an der Südkampfbahn in die erste Halbzeit des Landesliga-Lokalderbys gegen den FFV 3.Mannschaft. Völlig neben sich gehörte die Anfangszeit den Gastgeberinnen, die Druck ausübten und die Abwehr um Frauke Scholz tief in die eigene Hälfte drängten. Nach etwa fünfzehn Minuten rette Ersatzhüterin Susi Döring, indem sie einen Ball noch über die Latte lenkte. Eckstöße waren gefährlich – so überstanden die Wacker-Frauen die erste Viertelstunde mit viel Glück. Mit wagen Kombinier-Versuchen auf dem tiefen Geläuf war der Ball schnell weg und die Gäste wieder in der Defensive. Frauke Scholz klärte in der 30. Minute in allerhöchster Not mit einem klasse Teckling. Im Gegenzug brauchte es Stümerin Steffi Weigel auf einen Abschluss nach einem Eckball. Der FFV mit ordentlichem Zweikampfeinsatz roch seine Chance und agierte immer wieder gefährlich über Mittelfeldmotor Yvonne Starick. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit. Nach dem Pausentee bugsierte Ex-ELS-Kickerin Franziska Bärsch nach einem Beck-Eckball die Kugel in die Maschen – die Freude über die Führung war groß, hielt allerdings nicht lange an. Ebenfalls nach einem Eckball bekam Wacker das Spielgerät nicht geklärt und Katharina Maier war der Unklücksrabe – 1:1. Das Spiel plänkelte weiter zwischen den Strafräumen. Bei einem Freistoß, den Nadja Beck auf die besser postierte Nadine Trotz ablegen wollte, stand der Schiedsrichter im Weg und blockierte damit den fälligen Torschuss. Kurz vor Schluss hatte Außenspielerin Katharina Maier die Führung wieder auf dem Fuß, doch konnte aus aussichtsreicher Position den Ball nur knapp rechts oben neben das Tor setzen. Ein letzter Trotz-Freistoß landete in der FFV-Mauer – symptomatisch für alle Aktionen am heutigen Tag. Damit ist das 1:1 wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden, wenngleich natürlich für die Wacker-Frauen zu wenig im Kampf um die ersten Tabellenplätze. Nächste Woche kommt mit LVB eine spielstarke Mannschaft in den Mariannenpark. Dort gilt es sich um 14 Uhr wieder auf altbekannte Stärken zu besinnen und … einfach vieles besser zu machen 🙂

1. FFC Wacker Leipzig mit: Döring, Scholz, Trotz, Fischer, Maier, S. Morgenstern, Wache (79. Schlupp), M. Morgenstern, Beck, Weigel, Bärsch

Spitzkunnersdorf: Tabellenplatzwechsel

Leipzig. Das Fußballwetter war gut und die 1. Frauenmannschaft hatte die Gäste vom TSV Spitzkunnersdorf zu Gast im Mariannenpark. Nach einigen Ausfällen wurden die Gastgeberinnen aber durch Trainer Marcus Tittel hervorragend eingestellt und das Spiel begann mit einer guten Druckphase. Wacker schnürte Spitz in der eigenen Hälfte ein, Stürmerin Katharina Yacoub hatte nach sieben Minuten das 1:0 bereits auf dem Fuß. Nur wenige Minuten später ist sie signifikant daran beteilt, dass Rechtsaußen Katharina Maier Maß nehmen konnte und die Kugel zum 1:0 ins Netz schob (27.). Spitz befreite sich immer wieder mit langen Bällen, die aber die Abwehr um Chefin Frauke Scholz gut im Griff hatte. Und wenn das einmal nicht passte, Hüterin Mandy Knaak war auf ihrem Posten und lenkte eine gefährliche Möglichkeit noch über den Querbalken. Das 2:0 bescherte Nadja Beck – nach einem wunderschönen Diagonalball von Nadine Trotz verschätzte sich die Spitz-Abwehr und fast mit einem Knoten in den Füßen versenkte die Stürmerin den Ball mit links. Das beruhigende 3:0 konnte ebenfalls noch vor der Pause erzielt werden: Katharina Maier setzte sich auf Rechtsaußen wunderbar durch und flankte das Streitobjekt in die Mitte – Franziska Bärsch kommt in Lewandowski-Manier in die Mitte geprescht und wuchtete die Kugel in die Maschen, sodass die Spitz-Hüterin keine Chance mehr hatte (40.). Nach der Pause kamen die Gäste noch einmal ins Spiel und versuchten es immer wieder über lange Bälle in die gegnerische Hälfte. In der 56. Minute reagierte Mandy Knaak glänzend, als es im eins gegen eins um den Torerfolg ging. In der 58. Minute verschätzte sich die Gäste-Hüterin beim Fangen eines Balles und Nadja Beck steht goldrichtig und köpfte den Ball zum 4:0 ins Tor. Mandy Morgenstern machte den Deckel drauf – nach einer Flanke von halblinks zog sie überlegt ab und stellte den 5:0-Endstand her (79.). Ein völlig verdienter Sieg der Mariannenparklerinnen mit der Anmerkung, dass Spitz an diesem Sonntag nicht das Potential zeigte, was sonst in ihnen steckt. In der kommenden Woche geht es nach Herold. Anstoß dort ist 10:30 Uhr in aller Herrgottsfrühe.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer, Maier, S. Morgenstern, Wache, M. Morgenstern, Beck, Yacoub (70. Wilke), Bärsch

Spitzenspiel: 3:0 für den Tabellenführer Görlitz

Görlitz. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig kehrte leider mit einer 3:0-Niederlage aus dem entfernten Görlitz zurück. Die Vorzeichen standen nicht gut, mit vier angeschlagenen Spielerinnen gingen die Leipzigerinnen ins Spiel. Mittelfeldakteurin Franziska Bärsch musste krankheitsbedingt gleich zu Hause bleiben. Dennoch waren die Mariannenparklerinnen höchst konzentriert, versuchen die Räume in der eigenen Hälfte eng zu machen. Silesia Görlitz, gespickt mit einigen sehr guten individuellen Spielerinnen, spielte mit langen Bällen über die Außenspielerinnen. In der Mitte wartete dann eine Abnehmerin auf den finalen Kick. Görlitz machte das Spiel, Wacker reagierte. In der 22. Minute eine Schrecksekunde für die Gäste: Monique Zimmermann musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss im linken Knie ausgewechselt werden. Das hatte eine erneute Umstellung zur Folge. Görlitz erhöhte den Druck, Hüterin Mandy Knaak konnte aber mehrfach glänzend parieren. Nach einer Freistoßvariante war sie aber machtlos und die Gastgeberinnen gingen mit 1:0 in Führung (38.). Einen einzigen Torschuss konnten die Wacker-Frauen entgegensetzen – dieser ging rechts oben über die Latte. Nach der Pause erwischte Görlitz den besseren Start und erhöhte gleich auf 2:0, kurze Zeit später sehenswert auf 3:0. Wacker wachte nach der Einwechslung von Annegret Wilke noch einmal auf und Katharina Maier wird bei einem Einschussversuch von den Füßen geholt – rote Karte für Lucis Svobodova. Den fälligen Freistoß setzte Nadja Beck mit einem Gewaltschuss an den linken Pfosten – der Ball prallte unglücklich zurück ins Spiel. Görlitz setzt sich nun an der Tabellenspitze fest. Für die Wacker-Frauen steht fest: Kräfte wieder bündeln und gegen Spitzkunnersdorf nächste Woche wieder eine bessere Leistung im Mariannenpark zeigen. Anstoß ist 14 Uhr.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Fischer (50. Wötzel), Maier, S. Morgenstern, Zimmermann (22. Jung (75. Wilke)), M. Morgenstern, Beck, Weigel, Wache

Drei Punkte aus der großen Stadt…

Dresden. Was für ein atemberaubendes Spiel. Mit einem 1:0 kamen die FFC-Frauen am Sonntag aus Dresden zurück, hochverdient und absolut glücklich. Das Spiel begann turbulent – Wacker in der Anfangszeit noch in Unterzahl (Mandy Morgenstern reiste verspätet an), konnte der Anfangseuphorie trotzen. Nur wenige Minute waren gespielt und Stürmerin Anne Keil krümmte sich vor Schmerzen und musste ausgewechselt werden. Henriette Doktor übernahm die Position im Sturm. Der Platz war nass und der Ball wurde schnell. Die Hintermannschaft um Frauke Scholz stand gut, konnte die langen Bälle von Johannstadt gut ablaufen. Im Mittelfeld rotierte das Duo Morgenstern / Zimmermann und versuchte das Spiel nach vorne anzutreiben. Möglichkeiten blieben durch die Stürmerinnen Beck / Doktor allerdings Mangelware. Freistöße aus dem Halbfeld waren heute kein gutes Mittel, dafür kamen drei Eckbälle sehr gefährlich vor das Johannstädter Tor. Der Halbzeitstand: 0:0. Die Gäste waren motiviert die drei Punkte zu entführen und gaben in Hälfte zwei nochmal Gas. Johannstadt hielt aber gut dagegen – die Abseitsfalle um die Leipziger Hintermannschaft konnte allerdings einige gute Angriffe unterbinden. Auf der andere Seite hatte Nadja Beck die Chance, rutschte aber beim Schussversuch weg. Mandy Morgenstern setzte den Ball nach einem Tänzchen durch die Dresdener Hintermannschaft ebenfalls knapp am Gebälk vorbei. Es folgte die Einwechselung von Susi Döring, die seit sehr, sehr langer Zeit verletztungsbedingt nicht spielen konnte. Das war der Reiz, den das FFC-Spiel brauchte! Mit einem Kunstschuss aus 22m netzte sie den Ball über die Hüterin hinweg ins Tor – zwei Minuten nach ihrer Einwechslung. Die FFC-Frauen brauchten das Spiel mit Ach und Krach über die Zeit und standen am Ende als Gewinner da! „Kämpferisch eine sehr starke Leistung“, freut sich Trainer Marcus Tittel im Nachgang. Stürmerin Anne Keil beste Genesung – sie hat sich das Sprunggelenk gebrochen.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Möckel, Maier, S. Morgenstern, Zimmermann, M. Morgenstern, Bärsch, Beck, Keil (5. Doktor – 67. Döring)

Gute Antwort auf die letzte Woche – LOK Dresden mit 8:0 geschlagen

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig konnten heute einen 8:0-Sieg gegen LOK Dresden einfahren. Nach der Auftaktpleite starteten die Gastgeberinnen wieder von Beginn an konzentriert und druckvoll nach vorn. Nach zwei Minuten schickt Mittelfeld-Zehner Franziska Bärsch Stürmerin Nadja Beck in die Tiefe, die gleich zum 1:0 trifft. Zwei Minuten später nutzt Mandy Morgenstern eine Ablage und platziert das 2:0 galant unter der Latte. In der 11. Minuten ist es dann Steffi Weigel, die sich nach einer Verlagerung sehr gut durchsetzt und einnetzt. LOK Dresden wurde überrannt, konnte in den ersten Minuten kaum etwas entgegen zu setzen. Katharina Maier machte den 4:0-Halbzeitstand klar. Nach der Pause hatten die Gäste mehr vom Spiel. Kamen aber nur einmal gefährlich vor das Tor von Hüterin Mandy Knaak. Der lange Ball landete aber am Querbalken und dann wieder in den eigenen Reihen. Anne Keil netzte noch zweimal ein, Katharina Maier schlenzte einen Ball noch ins lange Eck und Monique Zimmermann hielt aus 20m einfach mal drauf. So stand es am Ende 8:0 für die Frauen vom 1. FFC Wacker Leipzig, die sich damit auf den 3. Tabellenplatz schieben. Nächse Woche geht es dann zum amtierenden Landesmeister nach Johannstadt. Anstoß ist 14 Uhr am Elbufer.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Trotz, Möckel (60. Fischer), Maier, Weigel (60. S. Morgenstern), Zimmermann, M. Morgenstern, Bärsch, Beck, Keil

Punktspielauftakt vergeigt

Bischofswerda. Mit hängenden Köpfen und leeren Händen musste die 1. Frauemannschaft das Kunstrasenspielfeld heute in Bischofswerda verlassen. Mit 2:0 gewannen die Platzbesitzerinnen das Spiel. Dieses ging rasant los. Nach einem Eckball bekamen die FFC-Frauen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so stand es nach wenigen Minuten 1:0 für Bischofswerda. In der Folge gelang nicht viel – kaum flaches, präzises Passpiel, kaum Bewegung auf dem Feld. Das machten die Gastgeberinnen besser und kamen mit tiefen Pässen immer wieder vor Ersatz-Torhüterin Nadine Trotz. In der 26. Minuten musste Abwehrchefin Frauke Scholz das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen, sodass Mandy Morgenstern ab sofort die Strippen im Abwehrzentrum zog. Nur eine magere Gelegenheit konnten die FFC-Frauen verbuchen. Die zweite Hälfte war kämpferisch besser, aber auch hier konnten sich die Mariannenparklerinnen nicht belohnen. Mit einem Tempogegenstoß markierte Bischofswerda das 2:0. Alles in allem kein gutes Spiel und noch mit viel Luft nach oben. In der kommenden Woche reisen die Gäste von LOK Dresden im Mariannenpark an. Dann wird endlich wieder auf Rasen gespielt, Anstoß ist 14 Uhr.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Trotz, Scholz (26. M. Morgenstern), Möckel, Fischer, Weigel, Zimmermann, Wache, S. Morgenstern, Bärsch, Beck, Keil

Pokalausscheidungsrunde: FC Erzgebirge Aue 2. – 1. FFC Wacker Leipzig

Aue. Was für eine Auslosung. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig müssen vor der 1. Hauptrunde des Sachsenpokals noch zwei Ausscheidungsrunden spielen. Mit einem 3:0-Sieg heute konnten Sie in die zweite Ausscheidungsrunde einziehen. Die Wacker-Frauen hatten einen kurzen Anreiseweg. Seit Freitagabend verweilten Sie im Trainingslager in Johanngeorgenstadt und bereiteten sich konzentriert auf die ersten Pflichtspiele vor. So konnte die ein oder andere Stellschraube nach drei Vorbereitungsspielen noch gestellt werden. Der Gegner aus Aue war für die Leipzigerinnen wie eine Wundertüte – die Erwartungen dementsprechend hoch. Das Spiel begann pünktlich 13 Uhr und die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Nach nur zwei Minuten kam ein Ball tief in die Schnittstelle der Aue-Abwehr. Nadja Beck startete ich im richtigen Moment und netzte den Ball zur Führung ein – 1:0. Wacker blieb weiter am Drücker, versuchte sich mit Kurzpassspiel durch die gegnerischen Reihen zu kombinieren. Der Gegner aber wehrte sich mit allen Mitteln und versuchte es meist mit Flugbällen. So auch in der 12.Minute. Nach einem Eckball konnte die Torhüterin der Gastgeber den Ball nicht festhalten, im Gewusel trifft Stürmerin Anne Keil mustergültig zum 2.0. Wacker ließ in der Folge noch Chancen liegen. Monique Zimmermann und Franziska Bärsch scheiterten im letzten Moment. Auf der Gegenseite machte Abwehrchefin Frauke Scholz ihren Job souverän – Aue kam in Hälfte eins nie wirklich gefährlich vor das FFC-Tor. Nach der Pause wurde das Spiel ruppiger. Die Gastgeberinnen hatten in den ersten 15 Minuten nach der Pause mehr vom Spiel, aber Torhüterin Mandy Knaak war auf ihrem Posten. In der 63. Minute spielt die offensive Mittellfeldspielerin Franziska Bärsch den Ball tief, Lena Wache war zur Stelle und schob den Ball unhaltbar ins Netz. Das erlösende 3:0 für die Leipzigerinnen, die bis zum Ende in dieser Partie konzentriert bleiben mussten. Der weitere Spielverlauf war nicht nur von Nicklichkeiten geprägt, sondern auch von vielen fragwürdigen Abseitsentscheidungen. Nichtsdestotrotz: Der Sieg geht in der Höhe völlig in Ordnung. Jetzt heißt es Regeneration, Fehler analysieren und nächste Woche beim BSV Schönau in der nächsten Pokalrunde wieder überzeugen. „Das war richtig harte Arbeit heute“, so das Resümee von Trainer Marcus Tittel.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Scholz, Möckel, Fischer (63. Weigel), Zimmermann, M. Morgenstern, Wache, S. Morgenstern, Bärsch, Beck, Keil

Letzter Test: 2:0-Sieg gegen die 4. Mannschaft vom FFV Leipzig

Leipzig. Mit einem 2:0-Sieg konnte die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig heute die Testserie beenden, bevor es nächste Woche im Pokalspiel gegen Aue 2 geht. Das Spiel begann mit einem guten Tempo, die Gäste kombinierten sich aus der Defensive nach vorn. Die Hintermannschaft um Abwehrchefin Frauke Scholz staffelte sich taktisch gut und konnte die Angriffe vom FFV nahezu im Keim ersticken. Der Mittelfeldmotor Zimmermann / Wache (50. Wilke) lief im oberen Drehzahlbereich. Auf der anderen Seite ging es munter nach vorn. Über die Flügelflitzer Katharina Maier und Stephanie Weigel war richtig Schwung da – die Hereingaben passten aber noch nicht ganz maßgenau. Nach guter Vorarbeit scheitern Jung, Keil und Beck an der gut aufgelegten FFV-Hüterin. Nach der Pause waren die Mariannenparklerinnen wacher – nach einem Maier-Einwurf passte Nadja Beck den Ball scharf in die Mitte – Stürmerin Anne Keil verwandelte unhaltbar in die Maschen (60.). Wenige Minuten später netzte Ulrike Schlupp nach einem Eckball den Ball zum 2:0 ein – schöne Abnahme und die Belohnung für die Hitzeschlacht. Der FFV spielte zum Ende hin unkonzentriert, sodass die Wacker-Frauen noch zu Chancen kamen, aber Weigel, Jung (Pfostenklatscher) und Beck (16m alleinstehend) vergaben hochkarätige Chancen, um den Sieg noch etwas in die Höhe zu treiben. Alles in allem aber eine gute Partie- „taktisch sehr diszipliniert“, so Trainer Marcus Tittel erleichtert nach der Partie.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Gast-Torhüterin, Scholz, Schlupp (46. Trotz), Möckel, Zimmermann, Wache (50. Wilke), Weigel, Maier, Beck, Jung, Keil

Saisonfinale: 2:0-Niederlage gegen die LVB. Saison 2015: 6. Platz.

Leipzig. Mit einer 2:0-Niederlage musste die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig heute das Spielfeld im Mariannenpark verlassen. Schade, denn da war mehr drin. Die Platzbesitzerinnen standen tief und versuchten vereinzelt Akzente nach vorne zu setzen. Die Abwehr um Nadine Trotz entschärfte die Angriffsbemühungen der LVB-Straßenbahner. Auf der Gegenseite hatte Nadja Beck eine gute Freistoßmöglichkeit, die nur knapp über dem Tor landete. Zur Halbzeit stand es völlig leistungsgerecht 0:0. Nach der Pause kam Wacker besser ins Spiel und verbuchte Chancen durch Weigel und Keil. Mit einem Entlastungsangriff konnte die LVB in der 55. Minute in Führung gehen. Nur kurze Zeit später landete der Ball ebenfalls im Tor – durch eine eigene Spielerin. Die Mariannenparklerinnen fingen sich wieder und konnten zwei gute Angriffe über die Außenpositionen vortragen, doch das Tor schien wie vernagelt. Nach einem Dribbling erwischte Mandy Morgenstern eine LVB-Spielerin, diese fiel und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Die Schützin Corinna Vogg verschoss den Strafstoß und dabei blieb es am Ende auch. Mit etwas Glück konnte die LVB heute die Punkt entführen – neues Spieljahr, neues Glück für die FFC-Frauen. Diese beenden die Saison 2014 / 2015 damit auf dem 6. Tabellenplatz. Glückwünsch an den SV Johannstadt zur Meisterschaft. Ebenfalls gehen die Wünsche an unsere 2. Mannschaft, die sich vorzeitig den Stadtmeistertitel sicherte.

Saisonabschluss am Sonntag, den 7. Juni ab 11 Uhr im Mariannenpark.

FFC Wacker mit: Knaak, Wache, Trotz, S. Morgenstern, Scholz, M.  Morgenstern, Beck,  Zimmermann, Jung, Weigel (67. Schlupp), Keil

In der Ferne: Ärgerliche Niederlage, wo der Sport am Ende auf der Strecke blieb…

Bischofswerda. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig mussten eine herbe 3:2-Niederlage in Bischofswerda hinnehmen. Mit einer kompakten Formation begannen sie das Spiel und konnten nach fünf Minuten den Führungstreffer verbuchen. Stürmerin Sandra Jung konnte in erster Instanz zwar nur die Hüterin treffen, aber im Nachschuss verwandelte sie den Ball einwandfrei im Tor. Die Gäste führten und versuchten weiterhin defensiv sehr gut zu arbeiten. Der Gastgeber hatte kein probates Mittel, versuchte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Zweimal reagierte Hüterin Mandy Knaak glämzend, ein drittes mal konnte die robuste Stürmerin den Ball im Netz unterbringen -1:1 (15). Wiederum nur fünf Minuten später stellt Sandra Jung nach einer Einzelaktion die Führung wieder her (20.). Auch Stürmerin Anne Keil hatte eine sehr gute Aktion nach einem Eckball – wurde von zwei Leuten gehalten. Der Pfiff des Schiedsrichters bleib aus. Das Spiel plänkelte sich in die Halbzeit. Nach der Pause nahm die Partie fahrt auf und es wurde ruppiger. Ziehen am Trikot und verbale Entgleisungen galten fortan nicht mehr als pfeiffenswert. Aus abseitsverdächtiger Position erzielte Bischofswerda den Ausgleich. Wacker kämpfte und versuchte die Zweikämpfe zu gewinnen – die Moral stimmte bei allen. Nadine Trotz setzte einen Freistoß nur haarscharf am Tor vorbei. Im Gegenzug rette Frauke Scholz auf der Linie. Dann: Nach einem Eckball hat Mittlefeldwirbel Mandy Morgenstern den gegnerischen Fuß am Kopf – zieht sich aus Angst vor Verletzung zurück – und prompt landet der Ball zum 3:2 im Tor. Kurz vor Ende lag selbiger der Ausgleich nochmal auf dem Fuß, aber das Spiel war so kraftraubend, dass hier kein perfekter Abschluss mehr möglich war.

Mit dem Schiedsricher-Spruch „Wir sollten die Sportart wechseln“ stand es dann unverdient 3:2 für Bischofswerda. Vielen Dank – aber bei solchen aggressiven Foulspielen macht Fußball keinen Spaß…

FFC Wacker mit: Knaak, Wache, Trotz, S. Morgenstern, Scholz, M.  Morgenstern, Beck, Schlupp, Jung, Weigel, Keil

Mariannenpark: Die drei Punkte bleiben hier!

Leipzig. Die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig schlug am heutigen Sonntag die Gäste vom Chemnitzer FC mit 2:0. Nach einer ziemlich durchwachsenen Anfangszeit hatte Wacker zwar die erste Chance, aber kam fortan nicht so recht in das Spiel hinein. Die Räume im Mittelfeld waren zu groß und Chemnitz konnte kombinieren. Die Abwehr um Nadine Trotz konnte dabei die brenzligen Situationen noch gut entschärfen. Nach vorne ging zunächst nicht viel, doch dann schlug die Stunde der Stürmerin Sandra Jung: Nach einem Wirrwarr konnte sie den Ball :zum 1:0 im Tor unterbringen (20.), das 2:0 schob sie kurze Zeit später nach – vorangegangen war ein schöner Pass in die Tiefe (26.). Kurz vor der Pause noch einmal ein Paukenschlag: Ein Ball von Monique Zimmermann klatschte an den Pfosten (44.). Nach der Pause sortierte sich Wacker zunächst besser. Die Einwechselspielerinnen passten sich in das System und spielten weiter munter nach vorn. So kam es zu Chancen von Katharina Maier, Nadja Beck und Anne Keil. Alle drei scheiterten an der gut aufgelegten CFC-Hüterin oder dem Windstoß, der den Ball noch am leeren Tor vorbeitrug 😉 Nächste Woche fahren die FFC-Frauen nach Bischofswerda und wollen dort weiter den 4. Tabellenplatz festigen. Glückwunsch an Sanda Jung und Anne Keil: beide sind mit 7 Treffern auf der Landesligatorschützenliste auf Platz 9.

FFC Wacker mit: Knaak, Wache, Trotz, S. Morgenstern, Maier, Scholz, M. Morgenstern (60. Prochazka), Zimmermann, Beck (77. Schlupp), Jung (65. Weigel), Keil

Lok Dresden: Mit Punkten zurück aus der großen Stadt

Dresden. Was ein für ein Spiel! Mit 5:4 konnten die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig im Ostragehege in Dresden punkten. Die Aufwärtsbilanz der Vorwoche hält an. Dort konnten die Mariannenparklerinnen Eintracht Thum / Herold mit 2:0 nach Hause schicken (Tore: Zimmermann, Maier). In dieser Woche stand ein unbequemer Gegner auf dem Spielfeld, doch die Gäste aus Leipzig spielten sehr gut auf. Die ersten Chancen konnten bei den Leipzigerinnen verbucht werden – Sandra Jung scheiterte noch an der Torhüterin. Wenige Minuten später (7.) netzte sie zum verdienten 1:0 ein. Lok Dresden war aber nicht zu unterschätzen, spielte viele lange Bälle in die Spitze und kam auch zu gefährlichen Situationen – das genau zwei Minuten später, es stand 1:1. Wiederum vier Minuten später setzt sich Anne Keil nach einem Einwurf großartig im Strafraum hindurch und passte den Ball ins Zentrum. Reaktionschnell konnte Flügelflitzerin Katharina Maier den Ball erlaufen und zur Führung einschieben. Kurz vor der Pause ging der Ball auf Linksaußen – Monique Zimmermann nahm Maß und wuchtete die Kugel zum 3:1-Pausenstand ins lange Toreck. Nach der Halbzeit waren die Gastgeberinnen wacher und nutzten eine Konzentrationsschwäche zum 3:2-Anschlusstreffer. Die Kräfte schwanden, aber nun waren wieder die Wacker-Frauen am Ball. Katharina Maier legt zurück auf die stark spielende Frauke Scholz, die sich mit einem sensationellen Tor aus 20m belohnte – 4:2. Schluss war hier noch lange nicht. Linda Ackermann drehte auf und nutze zwei Chancen – 4:4. Kopf in den Sand? Nein! Die eingewechselte Stephanie Weigel brachte Schwung, die gegnerische Hüterin verschätzte sich und die lachende Dritte war Monique Zimmermann, die den Ball ins leere Tor zum 5:4-Endstand einschob (83.). Nun hieß es: Beton anmischen und alle Gegnerangriffen unterbinden. Fortuna war dieses Wochenende eine pinkte Wacker-Lady somit hieß es nach dem Spiel: Drei Punkte aus der großen Stadt entführt 😉 Die Wacker-Frauen schieben sich somit auf den 4. Tabellenplatz und erwarten nächste Woche den CFC. Anpiff ist 14 Uhr im Mariannenpark.

FFC Wacker mit: Knaak, Wache, Trotz, S. Morgenstern, Maier, Scholz, M. Morgenstern, Zimmermann, Beck, Jung (71. Weigel), Keil (71. Prochazka)

Beim Tabellenführer verloren

Dresden. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig mussten am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer SV Johannstadt 90 antreten. Nach etwas verschlafenem Start waren die Gastgeberinnen auch sofort da und setzten die Wacker-Frauen unter Druck. In der 19. Minute konnte SVJ90-Stürmerin Anne Waldhauer nach einem cleveren Spielzug zum 1:0 einnetzen. Das 2:0 setzte sie in der 31. Minute noch drauf, nachdem die Hintermannschaft um Nadine Trotz schon mehrfach brenzlig rettete. Die Frauen aus Leipzig wachten nicht richtig auf, einzig ein Pfostentreffer und zwei Schüsse aus Entfernung konnten sie dem Tabellenführer entgegensetzen. Anna Salzmann erhöhte kurz vor der Pause auf 3:0. Nach dem Halbzeittee hatten sich die Leipzigerinnen mehr vorgenommen. Wieder ist es aber Anne Waldhauer, die einen Schnitzer in der FFC-Mannschaft nutzt und zum 4:0 einschiebt. Wacker konterte und eine Flanke über Stürmerin Anne Keil landete präzise auf Monique Zimmermann ihrem Kopf, die zum 4:1-Ehrentreffer einnickte. Das 5:1 ging dann nochmal an die Mannschaft aus Johannstadt, die eine Unstimmigkeit eiskalt ausnutzten. Ein verdienter Sieg des Tabellenführers – Wacker hat nun kommende Woche Chance auf Wiedergutmachung. ESV Eintracht Thum-Herold gastiert 14 Uhr im Mariannenpark.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel, Trotz, A. Möckel (52. Wache), Maier, Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern (70. Schlupp), Beck, Jung (25. Keill), Zimmermann

Verdienter 2:0-Erfolg im Mariannenpark

Leipzig. Nach einem Unentschieden in der vergangenen Woche konnten die Frauen vom 1. FFC Wacker Leipzig nun endlich die ersten drei Punkte im Mariannenpark behalten. Mit 2:0 (1:0) schlugen Sie die Gäste vom 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz II. Die Hausherrinnen begannen mit Druck nach vorn. So knallte ein Freistoß von Nadja Beck an den linken Pfosten und Monique Zimmermann’s sehenswerter Schuss an die Querlatte. Nach etwa 15 Minuten kamen auch die Gäste ins Spiel versuchten es mit tiefen Bällen in die Spitze. Die Abwehr um Nadine Trotz und Mandy Knaak konnte diese Bemühungen glücklicherweise im Keim ersticken. Wacker kombinierte heute über die Flügel, brachte immer wieder Flanken in die Mitte. In der 39. Minute setzte sich Stürmerin Anne Keil nach einem langen Ball wunderschön durch und platzierte den Ball zum erlösenden 1:0 im Kasten. Nach der Pause ging es munter weiter. Die Mariannenparklerinnen spielten auf das zweite Tor. Stürmerin Sandra Jung konnte mit einem Ball in die Tiefe schön in Szene gesetzt werden und netzte zum 2:0 ein (57.). Fortan schwanden die Kräfte und Dresden wurde stärker. Nach einem Latten-Klatscher der Gäste und einer sehr guten Torwartaktion von Mandy Knaak rafften sich die Gastgeberinnen noch einmal auf und versuchten den Vorsprung über die Zeit zu retten. Kurz vor Schluss hätte es noch einmal Elfmeter geben müssen, aber der Pfiff blieb aus – was kurze Zeit später dann aber kam – der Schlusspfiff.

Wichtige und verdiente Punkte – jetzt wird erstmal Ostern gefeiert 🙂

FFC Wacker mit: Knaak, Wache, Trotz, A. Möckel (52. Schlupp), Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern, Beck, Jung (67. K. Möckel), Keil, Zimmermann

0:0 im Auftaktspiel

Leipzig. Im Rückrundenauftakt gegen Eintracht Leipzig Süd II konnten die Frauen vom 1. FFC Wacker Leipzig nur ein 0:0-Unentschieden einfahren. Auf einem desaströs befindlichen Fußballplatz erarbeiteten sich die Gäste optisch ein Übergewicht. Das Passspiel fand zudem kaum statt und viele hohe Bälle waren eher ein Zufallsprodukt. Eine zwingende Torchance entstand in Hälfte eins nicht, auch wenn die Stürmerinnen Anne Keil und Sandra Jung sich sehr bemühten und die ELS-Abwehr gut beschäftigten. Die Gastgeberinnen kamen mit Nadelstichen vor das Tor von Hüterin Mandy Knaak, die aber viele Bälle gut ablaufen konnte. Nach dem Pausentee zehrte die Kälte, der Platz und die Kondition an den Kräften. ELS versuchte mehr Druck aufzubauen, aber die besseren Chancen hatten die Gäste aus dem Mariannenpark. So scheiterten Sandra Jung, Stephanie Weigel und Anne Keil tatsächlich noch kurz vor dem Torerfolg. Entweder, es war noch ein Fuß dazwischen oder die gut aufgelegte ELS-Hüterin fischte den Ball noch von der Linie. Fast mit dem Schlusspfiff gab es für die FFC-Frauen noch einmal eine Situation zum tief durchatmen. Eine ELS-Spielerin setzt nach einem Konter den Ball nur Zentimeter am Tor vorbei. Alles in allem ein leistungsgerechtes Unentschieden. In der kommenden Woche kommt Dresden-Rähnitz II in den Mariannenpark. Anstoß ist 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel, Trotz, Möckel, Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern, Beck, Jung, Keil, Zimmermann

Wacker verliert erneut 1:0

Leipzig. Der heimische Rasen ist momentan nicht der Gewinnerrasen der 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig. Mit 1:0 mussten sie sich vergangenes Wochenende den Gästen aus Spitzkunnersdorf geschlagen geben. Das Spiel begann mit gutem Zweikampfverhalten. Die erste Chance hatten die Gäste, doch Hüterin Mandy Knaak parierte glänzend auf ihrem Posten. Wacker mit viel Ballbesitz, versuchte das Spiel aufzuziehen, aber wie immer taten sie sich gegen die zurückkehrenden hohen Bälle des Gegners schwer. Bei einem dieser hohen Bälle verschätzte sich die FFC-Abwehr und die gegnerische Stürmerin konnte den Ball zum 1:0 einnetzen. Auf der Gegenseite versuchten es die Platzbesitzerinnen über die Außenpositionen, doch der Ball fand nur wenige Male den Weg in die Mitte. So plänkelte das Spiel bis zur Pause zwischen den Strafräumen und mit einigen klaren Abseitssituationen, die Spitz immer wieder zurückpfiffen. Nach der Halbzeit Wacker wieder mit mehr Ballbesitz, aber die Kuller wollte einfach nicht ins Tor – so scheiterte Anne Keil, indem sie das Spielgerät nicht richtig und traf und später auch Wirbelwind Mandy Morgenstern, die drei Spitz-Spielerinnen über rechts stehen ließ und den Ball am langen Pfosten vorbeisemmelte. Manchmal ist der Wurm drin und so rutschen die Wacker-Frauen in den Tabellenkeller… nun heißt es nach einem spielfreien Wochenende die Kräfte zu bündeln und gegen einen spielstarken Gegner – die SG LVB – am übernächsten Sonntag im letzten Spiel dieses Jahr noch einmal alles zu geben.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel, Trotz, Möckel (46. Schlupp), Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern (55. Yacoub), Beck, Jung, Keil, Zimmermann

Wacker verliert auf heimischen Rasen 1:0

Leipzig. Die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig musste am vergangenen Sonntag eine unglückliche 1:0-Niederlage gegen die Frauen des Bischofswerdaer FV hinnehmen. Dabei begann das Spiel gut auf beiden Seiten. Wacker baute in den Anfangsminuten Druck auf, die Gäste parierten mit schnellen Gegenangriffen. Wirkliche hochkarätige Torchancen entstanden nicht. Nach einem Foulspiel kurz vor dem Strafraum konnten die Gäste den fälligen Freistoß abgefälscht durch die FFC-Mauer im Tor von Hüterin Mandy Knaak unterbringen. Mit diesem Rückstand ging es dann in die Halbzeit. Nach dem Pausentee rannten die Mariannenparklerinnen auf das Bischofswerdaer Tor an, konnten aber keine Aktion zum erfolgreichen Abschluss bringen. So scheiterten Monique Zimmermann und Sandra Jung nach guter Vorarbeit an der gegnerischen Torhüterin. Kurz vor Spielende musste die Heimmannschaft noch den Ausfall von Läuferin Katharina Maier hinnehmen. Diese brach sich bei einer Aktion unglücklich das Schlüsselbein. Gute Besserung an dieser Stelle. Am kommenden Sonntag kommt der Gast aus Spitzkunnersdorf in den Mariannenpark – Anstoß ist wie immer 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel (46. Prochazka), Trotz, Maier, Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern (46. Prochazka), Beck, Jung, Keil, Yacoub (46. Zimmermann)

Mageres 1:1-Unentschieden in Chemnitz

Chemnitz. Da hingen die Köpfe tief am Sonntag. Mit einem 1:1-Unentschieden kamen die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig vom Tabellenletzten Chemnitzer FC zurück. Das Spiel begann zügig am Neubauernweg. Die CFC-Mädels standen tief und versuchten mit langen Bällen die Abwehr um Nadine Trotz in Bedrängnis zu bringen. Wacker mit dem gewohnten Kurzpassspiel kam nicht richtig in Gang – verzettelte sich meist kurz vor dem Torabschluss. Die beste Möglichkeit hatte Nadine Trotz nach einem Freistoß, aber die gut parierende Torhüterin lenkte den Ball noch über die Linie. Die Mariannenparklerinnen bissen sich die Zähne aus, dominierten das Spiel, aber Chemnitz agierte clever. So ging es mit einem 0:0 in die verdiente Halbzeit. Nach der Pause bestimmte Wacker wieder das Spiel und versuchte mit Bällen über Außen die beiden Sturmspitzen Keil und Jung zu bedienen. Das klappte dann nach einer Maier-Flanke mustergültig. Sandra Jung konnte den einfliegenden Ball mit dem Bauch im Tor einnetzen. Die Druckphase der Leipzigerin hielt weiter an, aber auch Chemnitz kam zu Chancen. So rettete Mandy Knaak einmal mustergültig, bei dem zweiten Schuss hatte sie leider keine Chance. Durch eine Unachtsamkeit in der FFC-Hintermannschaft konnte der CFC kurz vor Spielende ausgleichen. Nadja Beck hatte fast mit dem Schlusspfiff noch eine Möglichkeit, aber der Fernschuss prallte von der Latte zurück ins Spielfeld. In der kommenden Woche kommt der Bischofswerdaer SV in den Mariannenpark. Dort gilt es wieder alle Kräfte zu bündeln, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Anstoß ist 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel, Trotz, Maier, Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern (46. Prochazka), Beck, Jung, Keil, Yacoub (46. Zimmermann)

Souveräner Sieg im Erzgebirskreis

Herold. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig konnten im verlegten Landesligapunktspiel drei Punkte aus dem Erzgebirskreis mitbringen. Mit 6:0 (2:0) schlugen sie den Gegner aus Thum-Herold. Wacker begann mit Elan und Zug zum Tor. Die Gäste aus Herold hielten gut dagegen und konnten die Bemühungen der Leipzigerinnen vor dem Strafraum stoppen. In der 30. Minute nahm Mandy Morgenstern Anlauf. Im Doppelpass mit Stürmerin Sandra Jung kickten sie sich durch die Abwehr und brachten den Ball final zum 1:0 unter. Wenige Minuten später hatte Nadja Beck das 2:0 auf dem Fuß, doch der aus der Luft genommen Ball ging Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Die Gäste drückten und blitzten mit gutem Kombinationsspiel auf. Nach einem Diagonalball von Stephanie Weigelt verpasste Frauke Scholz nur um Haaresbreite. Nadine Trotz auf der Gegenseite hatte ihre Abwehr bestens im Griff und konnte einmal in letzter Sekunde klären. Kurz vor der Pause spekulierte Stürmerin Anne Keil dann mustergültig und verwandelte zum 2:0 (43.). Nach der Pause ließen sich die Leipzigerinnen nicht hinten rein drücken. Herold hatte zwar etwas mehr vom Spiel, kam auch zu Chancen, aber die Mariannenparklerinnen erhöhten nochmal durch Frauke Scholz (ins lange Eck verwandelt), Anne Keil (mustergültig verwandelt, nachdem Sandra Jung per Kopfball knapp gescheitert war), Sandra Jung (steht dort wo ein Stürmer stehen muss) und Nadja Beck (Flachschuss aus zweiter Reihe). Damit sichern sich die Frauen den 3.Tabellenplatz. In der kommenden Woche geht es nach Chemnitz. Anstoß beim CFC ist 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Weigel, Trotz, Maier, Scholz, M. Morgenstern, S. Morgenstern, Beck, Jung, Keil, Yacoub (60. Wache)

Spitzkunnersdorf klar besiegt

Leipzig. Mit einem 6:0-Erfolg konnte die SpG 1. FFC Wacker Leipzig / LFC 07 die Gäste vom TSV Spitzkunnersdorf schlagen. Die Gastgeber kamen von der 1. Minute an gut ins Spiel und konnten bereits in der 12. Minute durch einen Kunstschuss von Katharina Maier das 1:0 markieren. Die Mariannenparklerinnen blieben weiter am Drücker. So konnte Innenverteidigerin Nadine Trotz einen Schuss aus 20m im Netz versenken. Das 3:0 setzte Stürmerin Sabine Schreiber oben drauf. Nach einem Eckball konnte Kathrin Breitung zum 4:0-Pausenstand vollenden. Spitz versuchte es auch nach der Pause mit langen Bällen, kam aber nicht zum Abschluss. Wieder war es Sabine Schreiber, die nach Vorarbeit von Mittelfeldmotor Anja Kühn vollendete (64.). Den Schlusspunkt einer spielerisch eher mäßigen Partie setzte die quirlige Anja Kühn. Sie belohnte sich in der 72. Minute mit einer klasse Einzelleistung. Jetzt heißt es erst einmal drei Wochen Pause bis die SG LVB im Mariannenpark als nächster Gegner erwartet wird.

FFC Wacker mit: Knaak, Behl (46. Weigel), Breitung, Trotz, Bretschneider, Kühn, Morgenstern, Beck (75. Jung), Maier, Seiring (46. Keil, 85. Schlupp), Schreiber

Sieg im Pokalspiel

Herold. Die Frauen der SpG 1. FFC Wacker Leipzig / LFC 07 konnten im ersten Saisonspiel einen Sieg verbuchen. Mit 4:1 schlugen Sie den Gastgeber Herolder SV. Das Spiel begann mit einem klassischen Fehlstart. Nach nur fünf Minuten konnte ein Freistoß durch die Gastgeberinnen im Tor von Mandy Knaak verwandelt werden. Nach dieser kurzen Tiefschlafphase wachten die Leipzigerinnen nun auf und zogen ihr Spiel auf. Über Mittelfeldmotor Mandy Morgenstern kombinierten sich die Gäste nach vorn, blieben aber nur in Ansätzen gefährlich. In der 20. Minute konnte sich die alleinige Spitze Sandra Jung glänzend durchsetzen und verwandelte den Ball chancenlos zum 1:1-Ausgleich im linken unteren Eck. Abwehrspielerin Anne Schirmer setzte Katharina Maier dann in der 37. Minute in Szene und diese traf mit ihrem schwächeren linken Fuß zur 2:1-Führung. Die Gäste blieben weiterhin mit schnellen Bällen in die Tiefe gefährlich und zeigen sich bissig im Zweikampfverhalten, aber die Abwehrreihen um Sabine Schreiber und Victoria Neumann standen gut und in waren in den entscheidenden Momenten kompromisslos. Nach der Halbzeitpause kamen die Herolderinnen besser ins Spiel und prüften Hüterin Mandy Knaak. Diese war aber auf ihrem Posten und parierte glänzend. Katharina Maier legte in der 52. Minute noch einen kuriosen Treffer oben drauf. Die Hüterin hatte den Ball nicht richtig festgehalten und die Mittelfeldspielerin sah ihre Chance und kickte das Streitobjekt ins leere Tor. Einige weitere Chancen blieben ungenutzt – so trafen Nadja Beck und Sabine Schreiber nur den Pfosten, abermals Katharina Maier vergab eine 100%-Torchance aus 3m Entfernung. Den Deckel drauf machte am Ende die eingewechselte Anne Keil. Mit ihrem linken Fuß verwandelt sie einen Schuss aus Nahdistanz (81.). In der Summe wohl ein verdienter Sieg, rein spielerisch ist hier aber noch viel Luft nach oben.

FFC Wacker mit: Knaak, Schirmer, Neumann, Schreiber, Beckert, Richter (88. Weigel), Morgenstern, Maier, Zimmermann, Beck, Jung (65. Keil)


Ein 0:0…

Leipzig. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig konnten in der ersten englischen Woche dem TSV Spitzkunnersdorf auf heimischen Rasen nur ein unentschieden abgewinnen. Das Spiel begann zügig auf beiden Seiten. Die FFC-Frauen spielten sicher von hinten heraus und versuchten es mit Flügelspiel. Die erste gute Chance hatte Nadja Beck mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (15.). Die Platzbesitzerinnen blieben weiter am Drücker, konnten aber nichts zählbares daraus machen. Die Gäste aus Spitzkunnersdorf kamen kurz vor der Halbzeitpause zu zwei guten Möglichkeiten, die Torhüterin Mandy Knaak glänzend parierte. Mit einem 0:0 ging es in den Pausentee. Nach der Halbzeit wurde das Spiel ruppiger und von Nicklichkeiten geprägt. Jede der beiden Mannschaften wollte ein Tor erzielen. Die Wacker-Frauen hatten heute kein Glück – Freistöße von Trotz, Beck und Zimmermann landeten neben dem Tor. In der 80. Minute hatten die Gäste dann eine große Möglichkeit, aber freistehend vor Hüterin Mandy Knaak setzten sie den Ball neben das Tor. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff hätten die Mariannenparklerinnen noch ein Elfmeter zugestanden, aber der Schiedsrichter ahndete das Handspiel der Spitzkunnersdorfer Abwehrspielerin im Strafraum nicht. Am Ende bleibt den FFC-Frauen ein Punkt, der weder nach oben, noch nach unten in der Tabelle entscheidend ist. Am Sonntag treffen die Frauen dann auf die Mannschaft der SG LVB. Anpfiff ist 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Möckel, Maier, Göppner (65. Richter), Zimmermann, Wache,  Morgenstern, Beck, Rudel, Jung

Schwarzer Tag für die Wacker-Frauen gegen Herold

Herold. Die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig erwischten am heutigen Sonntag einen rabenschwarzen Tag. Beim Herolder SV gingen sie mit 3:2 (2:0) als Verlierer vom Platz. Das Spiel auf dem Kunstrasen begann stürmisch wie der Wind. Herold hatte die besseren Spielanteile, kam besser mit den Verhältnissen zurecht und legte das 1:0 mit einem Paukenschlag vor (12.). Ein Ball aus 22 Metern senkte sich ins lange Eck über Hüterin Mandy Knaak ins Tor. Die Leipzigerinnen ließen Zweikampfverhalten und Kombinationsfussball vermissen und reagierten meist nur auf die lang geschlagenen Bälle der Gastgeber. Das 2:0 entstand ähnlich kurios. Eigentlich war der Ball schon geklärt, aber ein Schuss als Bogenlampe klatschte hinter Hüterin Mandy Knaak noch an den langen Pfosten und damit ins Tor (38).. Die Wacker-Frauen waren völlig konsterniert und konnten keine wirklichen Akzente nach vorne setzen. Nach der Pause schien das Spiel sich der ersten Hälfte anzupassen, aber nach dem Wechsel von Trainer Michael Meyer kam neuer Schwung in die Wacker-Mannschaft und plötzlich ging etwas: Ecke Nadja Beck, Tor durch Stephanie Göppner (57). Nur zwei Minuten später wird Kapitän Nadja Beck von den Beinen geholt, den fälligen Freistoß verwandelte Nadine Trotz zum 2:2-Ausgleich (59). Die Gäste waren wieder dran und drückten die Herolderinnen in die eigene Hälfte. Einige gute Chancen konnten noch verbucht werden, aber keine konnte im Tor untergebracht werden. So kam es letztlich, wie es kommen musste: Die FFC-Abwehr köpfte den Ball bei einem Klärungsversuch ausgerechnet und versehentlich vor die Füße einer Herolder Spielerin, die kurz vor Ende zum 3:2-Enstand (89.) einschob. Bitter, aber nicht zu ändern. In der kommenden Woche erwarten die Leipzigerinnen die zweite Mannschaft des FFC Fortuna Dresden-Rähnitz. Anstoß ist 14 Uhr im Mariannenpark – bei NICHT-Schnee 😉

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Möckel, Maier, Scholz (56. Göppner), Zimmermann,  Morgenstern, Beck, Schirmer (70. Wache), Rudel, Jung

Torfestival im Mariannenpark: 9:0-Sieg gegen die SG LVB

Leipzig. Mit einem wahrhaftigen Torfestival konnten die Spielerinnen des 1. FFC Wacker Leipzig die Frauen von SG LVB im Städtederby nach Hause schicken. Nach einem punktspielfreien Wochenende waren die Mariannenparklerinnen hoch motiviert. So ging die Partie munter los. Nach einem Eckball konnten die LVB-Spielerinnen den Ball nicht weit genug klären, FFC-Stürmerin Anja Rudel netzte zum 1:0 (5.). Wenige Minuten später trat Monique Zimmermann zum Freistoß an: Aus 20 Meters semmelt sie das Leder ebenfalls in die Maschen (12.). Die FFC-Frauen waren gut drauf und konnten mit Anne Schirmer nach einem Steilpass von Nadja Beck gleich noch das 3:0 drauf setzen (25.). Das 4:0 machte vor der Pause noch einmal Anja Rudel. Nach klasse Vorarbeit von Anne Schirmer machte sie die 4:0-Pausenführung perfekt. Die Gäste ließen sich aber nicht hängen und versuchten sich immer wieder bis in die FFC-Abwehr zu kombinieren. Die Hintermannschaft um Nadine Trotz verhinderte aber jegliche Bemühungen und somit stand am Ende der ersten Hälfte nur eine Kopfballchance auf Seiten der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die zweite Hälfte begann so munter wie die erste aufgehört hatte. Wieder war es Anja Rudel, die zum 5:0 einschob (65.). Kurz nch ihrer Einwechslung machte Maria Richter nicht nur ihr erstes Tor für den FFC, sondern auch das Tor zur 6:0-Führung. LVB war fortan völlig platt, der FFC aber kombinierte weiter. So traf die eingewechselte Anne Keil noch mustergültig zum 7:0, Mandy Morgestern zum 8:0 nur eine Minute nach Wiederanpfiff. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Nadja Beck. Sie verwandelte eine Ecke direkt im gegnerischen Tor (85.). Damit bleiben die Wacker-Frauen vorerst an der Spitze der Landesligatabelle.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Möckel (60. Keil), Maier, Scholz, Zimmermann, Göppner (63. Richter), Morgenstern, Beck, Schirmer (65. Wache), Rudel

 

Souveräne Mannschaftsleistung – Punkte aus der Oberlausitz entführt

Spitzkunnersdorf. Mit einer starken Vorstellung verabschiedeten sich die Frauen des 1. FFC Wacker Leipzig aus der Oberlausitz. Mit sage und schreibe 3:0 führten sie den Gastgeber aus Spitzkunnersdorf vor. Das Spiel begann rasant und die erste Torchance konnten die Gäste aus Leipzig verbuchen. Stürmerin Anne Keil setzte einen harten Linkschuss nur an den Pfosten (6.). Der Ball war stets hart umkämpft und die neu formierte Abwehr um Anne Schirmer stand defensiv ausgezeichnet. Spitz versuchte es immer mal wieder mit langen Bällen, doch kam nicht gefährlich vor das Tor von FFC-Hüterin Nadine Trotz. Nach einer sehenswerten Kombination über Beck und Richter konnte Anja Rudel zum 1:0 einnetzen (22.). Nur wenige Minuten später legt Anja Rudel für Mandy Morgenstern vor, die auf 2:0 erhöhte (35.). Das Spiel plänkelte bis zur Halbzeit. Nach dem Pausentee kam Spitz etwas besser aus der Kabine, mit ihrer ruppigen Spielweise war aber spätestens bei Abwehrchefin Anne Schirmer Schluss. Im Gegenzug konnte der FFC noch gute Chancen verbuchen. Nach einer klasse Einzelaktion von Anja Rudel steht es verdient 3:0 (60.). Anne Keil und wieder Anja Rudel setzten wenige Minuten später den Ball nur um Zentimeter am linken und rechten Pfosten vorbei. Die Gastgeberinnen konnte noch einmal mit einem Kopfball auf sich aufmerksam machen – vorausgegangen war allerdings ein zweifelhafter Eckball (78). Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Lena Wache. Eine Flanke von Stephanie Göppner setzt sie in Stürmermanier gewaltig leider nur gegen die Querlatte (85.). Ein verdienter Sieg der Leipzigerinnen, die sich damit an Tabellenplatz 1 der Landesliga Sachsen setzen.

FFC Wacker mit: Trotz, Scholz, Maier, Schirmer, Zimmermann, Göppner, Morgenstern, Beck, Richter (80. Wache), Keil, Rudel

FFC „wacker“ gegen Tabellenschlusslicht Zwickau

Leipzig. Mit sage und schreibe 9:0 konnten die Frauen vom 1. FFC Wacker Leipzig das Tabellschlusslicht DFC Westsachsen Zwickau nach Hause schicken. Das Ergebnis spiegelt im Grunde auch den Spielverlauf wieder, denn die Gastgeber agierten, die Gäste reagierten. So ging es munter los. Mit Mandy Morgenstern und Lena Wache war das defensive Mittelfeld gut besetzt und konnte die Läufer Anne Keil und Sandra Jung gut in Szene setzen. Die ersten zwanzig Minuten brauchte der FFC um sich dem Tor zu nähern. In der 21. Minute konnte Anne Schirmer nach einer klasse Einzelleistung das hochverdiente 1:0 einnetzen, in der 32. Minute nach Vorarbeit von Anja Rudel gleich noch das 2:0. Zwickau ließ sich nicht hängen, sondern versuchte es mit langen Bällen in die Sturmspitzen. Nach einer Unstimmigkeit in der FFC-Abwehr musste Frauke Scholz im Strafraum den Ball vor der einschussbereiten DFC-Stürmerin klären, erwischte dabei Ball und Gegner und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den anschließenden Elfmeter konnten die Zwickauerinnen nur am Tor vorbeisetzen. Der FFC machte dort weiter, wo er aufgehört hatte – das Tor von Westsachsen Zwickau zu stürmen. Sturmpartnerin Anja Rudel verwertet einen Pass von Mandy Morgenstern zum 3:0 (39.). Bevor Anne Schirmer das 4:0 einnetzte (41.), vergab sie noch eine 100%-Torchance drei Meter vor dem Tor. Nichtsdestotrotz: Anja Rudel war da und machte den 5:0-Halbzeitstand perfekt. Nach der Pause kombinierten sich die Mariannenparklerinnen über diverse Stationen nach vorne und konnte noch gute Möglichkeiten verbuchen. Die Tore schossen heute aber unsere beiden Stürmerinnen. So trafen Anne Schirmer und Anja Rudel jeweils noch zwei mal (58., 76., 78., 84.). Der FFC schraubt sich mit diesem Sieg auf Tabellenplatz zwei der Landesliga Sachsen und fährt nächste Woche mit viel positiver Energie zum Auswärtsspiel nach Spitzkunnersdorf.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Scholz, Maier, Wache (56. Göppner), Morgenstern, Beck, Jung (46. Richter), Keil, Rudel, Schirmer

Wacker brilliert gegen Tabellenführer Johannstadt

Johannstadt. Die Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig konnte am vergangenen Sonntag drei Punkte vom Tabellenführer aus Johannestadt stibizen. Mit 2:0 (0:0) schlugen sie die Dresdnerinnen auf heimischen Rasen. Dabei war die Ausgangslage mehr als unglücklich: Lena Wache fehlte urlaubsbedingt, Nadja Beck und Anja Möckel waren gesperrt. Das Spiel begann mit einem gehörigen Tempo. Johannstadt hatte mehr vom Spiel, kombinierte sehr gut und kam immer wieder gefährlich in Tornähe. Gute Möglichkeiten zum Einschuss hatten die beiden besten Stürmerinnen der Landesliga Anne Waldhauer und Anna Salzmann das ein oder andere Mal, aber scheiterten am eigenen Unvermögen. Die beste Chance auf Seiten der Gäste hatte Stürmerin Anne Schirmer, die den Ball nur knapp verzieht (30.). So stand es 0:0 zur Halbzeit. Nach der Pause ging es temporeich weiter und der FFC Wacker Leipzig kämpfte sich in die Partie. Einen Pass in die Nahstelle konnte die wieselflinke Anja Rudel erlaufen und zur völlig überraschenden 1:0-Führung (68.) einschieben. Jetzt war Schwung in der Partie. Die Gastgeberinnen mussten mehr riskieren – somit ergaben sich auch mehr Möglichkeiten für die Leipzigerinnen. Wieder hat Anja Rudel nur wenige Minuten später exakt dieselbe Chance, scheiterte aber an den eigenen Kraftreserven (70.). Johannstadt ließ sich nicht unterkriegen und setzte die FFC-Abwehr weiter unter Druck. Diese standen im weiteren Verlauf sicher und bauten ein Abwehrbollwerk um die sehr gut mitspielende Torhüterin Mandy Knaak auf. Die Moral in der Mannschaft stimmte. Zwölf Minuten vor dem Ende konnte Stürmerin Anja Rudel den Ball von rechts mustergültig in die Mitte passen. Abwehrspielerin Katharina Maier war von ganz hinten mitgelaufen und drückte den Ball final über die Linie (78.). Die letzten Minuten zitterten sich die FFC-Frauen zum Sieg, freuten sich aber danach umso mehr, dass hier drei Punkte mit nach Leipzig wanderten.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Scholz, Maier, Zimmermann, Morgenstern, Göppner, Richter, Keil (50. Jung), Rudel, Schirmer

Sensationell: 4:3-Sieg in der letzten Minute der Nachspielzeit

Leipzig. Vor Spielbeginn sah es eigentlich ganz mau aus. Die Verletzten- und Krankheitsliste wurde immer größer vor dem Punktspiel gegen den Hoyerswerdaer SV. So gingen Möckel, Morgenstern und Maier angeschlagen in die Partie, welche recht flott begann. Der FFC machte Druck und kombinierte bis nach vorne in die Spitze. Anne Keil konnte nach 20. Minuten mustergültig einnetzen, der Pass kam von Abwehrspielerin Katharina Maier. Fast im Gegenzug konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen, nachdem eine Eingabe von rechts leider nicht unterbunden werden konnte (30.). Kurze Zeit später konnte Stürmerin Anne Schirmer einen Fehlschlag der Hoywoy-Hüterin zur 2:1-Führung einschieben. Leider kamen die Gäste durch eine Unachtsamkeit wieder zum 2:2-Ausgleich (39.). Kurze Zeit später spielte sich eine kuriose Szene ab – Anja Möckel musste das Feld leider mit einer roten Karte verlassen. So schleppten sich die designierten Mariannenparklerinnen in die Halbzeit. Dieser Zustand hielt noch weitere fünf Minuten in der zweiten Hälfte an – Hoywoy konnte einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft zur 3:2-Führung nutzen. Jetzt aber drehten die Wacker-Frauen auf. Man merkte kaum, dass eine Spielerin fehlte, so wurde auf dem Platz kombiniert. Zwei Freistöße konnten nur knapp neben das Tor gesetzt werden und Nadja Beck, als auch Anne Keil, trafen nur den Pfosten nach sehenswerten Aktionen. Die Gäste kamen zwar immer wieder gefährlich die FFC-Hälfte, scheiterten aber am eigenen Unvermögen. Der FFC spielte jetzt mutig mit drei Stürmern und die Mühe wurde belohnt – nach tollem Lauf von Katharina Maier scheiterte sie noch an der Hüterin, Monique Zimmermann schob den Abpraller aber ins Netz – 3:3. Das Spiel wurde nun mehr ruppiger, Foulspiele häuften sich auf beiden Seiten. In der Folge musste Nadja Beck noch in der 89. Minute das Spielfeld mit einer gelb-roten Karte verlassen. Aber das Glück war heute auf Seiten der FFC-Frauen – in der vierten Minute der Nachspielzeit trudelt der Ball nach einem Freistoß von Nadine Trotz irgendwie ins Tor (94.). Ein verdienter Sieg, der heute alle Unzulänglichkeiten vergessen ließ. Nächste Woche spielen die Frauen in Johannstadt, Anpfiff ist 14 Uhr.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Möckel, Maier, Zimmermann, Morgenstern, Göppner (65. Jung), Scholz, Beck, Keil, Schirmer

In der Landeshauptstadt zwei Punkt liegen gelassen

Dresden. Die erste Frauenmannschaft des FFC Wacker Leipzig konnte in der Landeshauptstadt beim Namensvetter FFC Fortuna Dresden-Rähnitz nur ein 1:1 erringen. Ersatzgeschwächt (Morgestern und Trotz fehlten) reiste die Truppe nach Dresden und musste von Beginn an einige Umstellungen verkraften. Das Spiel begann mit Vorteilen für den Gastgeber – leider konnten Sie ihre Möglichkeiten nicht zu Ende spielen. Die Abwehrreihen um Anne Schirmer standen gut und Torhüterin Mandy Knaak war jederzeit auf ihrem Posten. Über Frauke Scholz und Anne Keil kamen die Leipzigerinnen zur ihrer ersten Chance, leider erfolglos. Wenig später konnte Abwehrspielerin Katharina Maier sich auf der linken Seiten glänzend durchsetzen und passte den Ball in den Rücken der Dresdner Viererkette, wo Anne Keil mustergültig vollendete (40). Leider konnte die knappe Fürhung nicht lange gehalten werden – ein Vorstoß von Anne Schirmer wurde bitter bestraft und es stand kurz vor der Pause 1:1 (44). Nach der Halbzeit plänkelte das Spiel vor sich hin und es ergaben sich noch zwei Chancen für den Platzbesitzer, der aber am eigenen Unvermögen scheiterte. Auf der anderen Seite hatten Maria Richter und Sandra Jung nach Eingabe von Frauke Scholz noch eine Kopfballchance, die leider aber nicht erfolgreich genutzt werden konnte. Das Spiel wurde zum Ende noch einmal hektischer, aber mehr als ein 1:1 sprang für beide Mannschaften nicht heraus.

FFC Wacker mit: Knaak, Schirmer, Möckel, Maier, Zimmermann, Wache, Richter, Scholz, Beck, Keil (46. Jung), Göppner

Ohne das Quäntchen Glück steht man am Ende eben ohne alles da…

Leipzig. Die 2. Frauenmannschaft hatte 11:0 vor gelegt, die 1. Frauenmannschaft konnte leider nicht folgen. Gegen Herold mussten sie sich leider 2:1 (2:0) unglücklich geschlagen geben. Die Gäste legten los und kamen schnell zum 1:0. Eine Unachtsamkeit in der FFC-Hintermannschaft bescherte kurze Zeit später das 2:0 – Hüterin Mandy Knaak konnte aufgrund der tiefstehenden Sonne den Ball leider nicht abwehren. Die FFC-Frauen kämpften und kamen kurz nach der Halbzeit durch eine starke Einzelleistung von Anne Keil zum Anschlusstreffer (55.). Alle Versuche noch weitere Tore zu erzielen, scheiterten kläglich (indirekter Freistoß im Strafraum, diverse Freistöße, Eckbälle), sodass die Mariannenparklerinnen heute als Verlierer vom Platz gehen mussten.

FFC Wacker mit: Knaak, Trotz, Möckel, Maier, Zimmermann, Wache (46. Richter), Morgenstern, Scholz, Beck, Keil (60. Göppner), Schirmer

Landespokal endet hier

Leipzig. Die 1. Frauenmannschaft des FFC Wacker Leipzig konnte am heutigen Tag der  deutschen Einheit keinen Sieg verbuchen. Mit 2:0 verloren sie im Landespokal-Achtelfinale
gegen den 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz. Die Gastgeberinnen hielten lange sehr gut mit gegen den Regionaligisten aus der Landeshauptstadt. Immer wieder scheiterten sie an
der gut gestaffelten Leipziger Hintermannschaft. In der 36. Minute konnte dann FFC-Stürmerin Linda Ackermann eine Eingabe von rechts zum 1:0 verwerten. Die Dresdnerinnen konnten diesem Führungstreffer aber keinen Nachdruck verleihen und so ging es mit der knappen Führung in die Halbzeit. Nach der Pause kamen die Mariannenparklerinnen mit mehr Elan aus der Kabine und kamen durch Anne Keil zu einer nennenswerten Torchance. Das Spiel plänkelte nunmehr vor sich hin. Der FFC Wacker setzte am Ende alles auf eine Karte, wollten den Ausgleich erzielen, bekam aber erneut durch Linda Ackermann das 2:0 eingeschenkt (86.). In der Summe eine gute Leistung der Leipzigerinnen, die sich nun wieder auf das Punktspielgeschehen konzentrieren können.

FFC Wacker mit: Knaak, Schirmer, Scholz, Maier, Zimmermann, Wache, Morgenstern, Richter, Beck, Keil, Jung (55. Göppner)

“Wacker geschlagen”

Die 1. Frauenmannschaft des 1. FFC Wacker Leipzig konnte am vergangenen Sonntag einen 4:0-Erfolg in der Pokalausscheidungsrunde gegen die SpG SV Lok Glauchau-Niederlungwitz/FC Crimmitschau verbuchen. Bereits nach 20 Sekunden stand es 1:0 für die Gäste aus Leipzig. Nadja Beck zog aus zweiter Reihe ab und der Ball trudelte ins Tor (1.). Der FFC nun weiter spielbestimmend. Im Mittelfeld gut gestaffelt konnten Lena Wache und Monique Zimmermann die schnelle Außen Mandy Morgenstern und Frauke Scholz gut in Szene setzen. In der Folge konnte Anne Schirmer zwei sehr gute Kopfbälle nur leicht neben das Tor setzen. Kurze Zeit später wird sie von den Füßen geholt – den fälligen Freistoß verwandelte abermals Nadja Beck zur 2:0-Führung. Mit Kurzpassspiel und schnellen Spielzügen versuchten es die Leipzigerinnen fortan und waren durch Anne Keil erneut erfolgreich. Die Stürmerin verwandelte einen in den Rücken der Abwehr gespielten Pass mustergültig (40.). Die Gastgeber aus Crimmitschau kamen in der ersten Hälfte zu keiner nennenswerten Torchance – Nadine Trotz hatte ihre Abwehrreihen im Griff. Nach der Pause das gleiche Spiel: Der FFC agierte, Crimmitschau reagierte. So vermissten es die Mariannenparklerinnen den Sieg nach oben zu schrauben. Einzig und allein Nadine Trotz konnte einen Eckball in die gegnerischen Maschen netzen (65.). So stand es am Ende “nur” 4:0, aber das auch völlig verdient.

1. FFC Wacker Leipzig mit: Knaak, Trotz, Maier, Möckel (46. Richter), Morgenstern, Zimmermann, Scholz, Wache (46. Göppner), Beck, Keil (46. Jung), Schirmer